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8. 127. Strmnpfwirkerwaarcn.
Waare bei dem Gewichte von 35 Loth 1 Rthlr. 6 Sgr. kostet. Auf derAusstellung fanden sich dergleichen Stühle von Monlove und Alliotin Nottingham (VI. Kl. Nr. 89), ferner von Bcrtholet in Craycö(Nr. 422) und Jacquin in Arras (Nr. 546). Der Preis der Fran-zösischen ist circa 1200 Frcs. Tie Zahl der in Nottingham arbeitendenStühle beträgt 6000 und darüber; auch in Frankreich ist sie sehr be-deutend.
Die HauptarbcitSstellen Englands sind gegenwärtig Nottingham ,Leieester und Derby, ersteres vornehmlich für Baumwolle, Lcicestcr fürfarbige Wolle und Derby für Seide und feine Wolle. Außer der Maschi-nenarbeit ist auch die durch Handstrickerei gefertigte Waare als Handels-artikel nicht ohne Bedeutung. Von Kcndal in Westmoorcland, Aberdecnund den Shetlands-Inseln kommen große Mengen wollener Strümpfenach London , von wo sie nach erhaltener Appretur zum Erport gelangen.
DieZabl der Englischen Aussteller im Fache der Strumpfwirkereibeträgt 4 l, darunter 10 nur für Handstrickerei. Wir erwähnen von ihnenals die hervorragendsten zunächst aus London die Häuser von A. Nevillund Comp. (Nr. 7), deren Ausstellung sich durch Vielseitigkeit in For-men, Material und allen Nummern der Feinheit auszeichnete und vonThresher und Glenny (Nr. 79) in Scidcnwirkerci. Nottingham ,dessen weiße Waare sich durch Eleganz und vortreffliche Bleiche vor allenübrigen auszeichnet, während die gefärbten Waaren in Baumwolle undSeide hinsichtlich der Schönheit der Farben hinter denen von London undManchester zurückstehen, war durch 11 Aussteller vertreten. Von ihnensind I. Shaw (Nr. 91) in Radsord wegen seiner Wollenwaare, die mitAnwendung der Jacquard-Vorrichtung am Strumpfwirkerstuhle gefertigtist, Thurmann, Pigott und Comp. (Nr. 92) ihrer seidenen,Hürst und Söhne (Nr. 99) der zum Erport gearbeiteten billigen baum-wollenen Waaren halber hervorzuheben. Tie Ausstellung von Allenund S olly(Nr. 100) bot einen interessanten Ueberblick der verschiedenenStadien der Bearbeitung der Baumwolle für die Strumpfwirkcrci unddie von I. und R. Mo rley (Nr. 101) eine großartige Mustersammlungin Leinen, Baumwolle und Seide, ausgezeichnet durch die feinsten Sortenvon seidenen Strümpfen, von denen das Dutzend nicht mehr als 7 Lothwiegt. Der Werth der Seide jedes Paares beträgt 12Z Sgr., der desArbeitslohns 5 Rthlr.
Die Einliefcrungcn von Lcicestcr machten durch ihre einheitliche Aus-stellung einen großartigen Eindruck. Zwölf Aussteller hatten meist sehrbedeutende Waarcnmcngcn (Einer <2,500 Nummern) eingesendet, dieeine kaum zu übersehende Strecke von Wand- und Tischfläche einnahmen.(Diese Firma zahlt wöchentlich ungefähr 1400 Lstr. an Löhnen'aus.) DasHauptmatcrial besteht in Englischer und Australischer Wolle, sowohl zuKamm- als zu Streichgarn versponnen, doch war auch treffliches Fabri-kat in Baumwolle und Seide ausgestellt. Wir heben hervor die Firmen