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XX. Klasse. Bekleidungsgcgenstände.
tcn besitzt, so hat er doch manche derselben und mag für die obigen Zweckein vielen Fällen zu empfehlen sein.
Der unter dem Namen „Geruchloser Filz" (umckorous b'elt)bekannte Stoff ist mit einem wasserdichten Material, welches von demunangenehmen Kautschukgeruch der früheren Zeuge uud Filze dieser Artfrei ist, getränkt; man wendet ihn besonders an, um Papiertapeten undWandgetäscl vor der Einwirkung von Feuchtigkeit, Staub und Dampfzu schützen.
Der patentirte Schiffs filz, um den Schiffskörper damit zu über-ziehen und dauerhafter zu machen, wird aus einer Mischung von Haarund vegetabilischer Faser bereitet. Man kann damit selbstredend die fürtransatlantische Schiffe in England üblichen Kupfcrhäute nicht ersetzen;aber man gebraucht ihn als Unterlage für dieselben.
Der sogenannte „Xnii-cnnckucti»!; b'elt" (WarmhaltungSfilz)wird in England und hin und wieder auch schon auf dem Kontinent an-gewendet, um, Behufs Zurückhaltung der Wärme, Kessel und Dampfröh-rcn damit zu bedecken. Mau braucht ihn sowohl bei stebcndeu Dampf-maschinen, als bei Lokomotiven und Schiffsmaschinen, sowie in Brauereienuud Brennereien ; auch soll er wohl geeignet sein, um Wasserrohren vordem Frost zu schützen.
K. 130.
Hüte, Mützen und andere Kopfbedeckungen, von Filz, Lederund gewebten Stoffen.
Seit dem 14. Jahrhundert ist der Hut bei allen Völkern Europa'S die übliche Kopfbedeckung der Erwachsenen des männlichen Geschlechts.Wir schicken zuerst einige Bemerkungen über das Material und sodannüber die Hutsormen voraus.
Bis auf die Neuzeit wurden Herrenhüte fast ausschließlich aus Filzgefertigt, zu welchem als Material verschiedene Sorten thierischer Haaredienen. Die Anwendbarkeit von Haaren für diesen Zweck hängt von ihrerFähigkeit ab, sich unter Einwirkung von Wärme, Feuchtigkeit und Druckdurch Krümmen und Ineinandergreifen der Einzelhaare zu einer festen Flächezu vereinigen. Das Hauptmaterial für die gröberen Filze liefern meistensKamcelc uud Lämmer, für die feineren die Haare der Hasen und Ka-ninchen, während aus den Haaren des Bibers und der Otter die fein-sten Sorten hergestellt werden. Während die letzteren, dcS hohen Preiseshalber, gegenwärtig immer weniger in Anwendung kommen, hat man dasHaar des Musquah, der Bisamratte und der Eoaja aus Südamerika mitvorzüglichem Erfolge verwendet, von welchen Haar- und Filzsorten dieAusstellung zahlreiche Proben darbot.