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Cosmographia. Beschreibung aller Lender durch Sebastianum Münsterum: in welcher begriffen aller Voelker, Herrschaften, Stetten, und namhafftiger Flecken, herkommen: Sitten, Gebreüch, Ordnung, Glauben, Secten und Hantierung durch die gantze Welt und fürnemlich Teütscher Nation ...
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Das dritt buch###xxxxAnno m. ccc. viij.4. And erwölt graue Henrich von Lützelburg zu Römischem künig. SarQuach anno 1309. vff den Ocien kam er heruff in das Oberland vn̄ schwů-ren im die stett Zürich / Bern / Solothurn vn andere/ auch fieleder Vri-In dissemjar ward künig Albrecht zuSchweytz vnd Onderwalden.klinigsfelden außgraben vnd gefürt ghen Speier, do selbigen hin ward auchDrey Römisch gefürr künig Adolff von Nassaw, welcher eylff jar in einem closter gelegen balsamirt, vnd wurden Lisse beid künig do selbst begraben in gegenwertikeit kü-künig zu spci-Nig Henrichs von Lützelburg .Anno 1109 erhüben sich spenn zwischen dem ayt von Einsidlen(geboren vortRuda vnd denen von Schweytz. Vff ein zeyt kamen die Schweytz mitzusendetengewerter hand ghen Einsidlen in das closter, vn̄ als sie den aponit funden, hielten sich etlich von Schweytz ongepürlich in der kirchen. Solichs clagt der aptgraue Hansen von Habßpurg von Lauffenberg/ so do mals hert zu Kap-perswyl, vnd des apts lehenman was, des gleichen Hertzog Lüpolden vonOesterich. Sie Schweytz kamen in des bapsts bann. Sarnach als HertzogLüpolds volck auß dem Ergöw vnnd andern orten vff die von Schweyttzügen, sie zu beschedigen, wurden sie von denen von Schweys wider hinder-sich getriben, manch er erschlagen vnd im seeertrenckt. Sie von Arownamendwarsdo mals ein grossen schaden.Anno 110 in dem Weien kam Eünig Henrich ghen Zürich , vnnd kamenzu im etliche so sich von graue Eberharden von Habspurg gelediget vn̄ ab-kaufft, die selbige nam der könig an das Reich vnd gab jnen freyheit, daß sieon alles mittel aff ein dem reich vnderworffen vn gefreyet solten sein, wie landleüt Schweitz vnd in andern beyligenden len dern.Anno zii. kam künig Henrich mit seiner haußfrawen Elisabeth vn̄ gros-ser herschafft ghen Bern/ lag do zehen tag, confirmirt vnnd bestetigt der statuBern jrefreyheiten, züg darnach durch Sophoy in Bemond vn nach mal-in Lamparten.Anno m. ccc. xiiij.Lohertzog Ludwig von Baiern zu Römischem künig erwelt von vierChurfursten, vnd dogegen hertzog Friderich von Oesterich von SreyenChurfursten, haben die stett am Rhein vn Elsaß , außgenomen Straßburg/ gehulder künig Ludwigen. Des gleichen Basel / Bern und Solothurn auch vielender Vri/ Schweytz vn Vnderwalden/ darzu etlich Grauen, Freyenvnd Herren in Oberland. Bald darnach kriegten hertzog Friderich so dreyenChurfursten erwelt was, vnd hertzog Lüpold von Oesterich/ nit allein vff künnig Ludwigen, sonder auch vff die jhenigen so im gehuldet hatten, in sunderskriegten sie hefftigliche vff die von Schweytz, Vri vnd Underwalden, der hoff-nung, wo sie mit einem gewaltigen zuig in Hisse lender könten kommen, möch-ten sie die selbige in kurtzer zeyt ynnemen vnnd bezwingen, vnd vil ehe dan siedie stett möchten erobern. Ses halb schuben disselender künig Ludwigen, sodo mals zu Nürenberg lag/ anno 1314. in dem Brachmonet. Es schrib auchkiinig

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