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gegen den Herrn von Grüningen, einen Dienstmann des Hausesvon Greierz zu Hülfe und verschonten die Freiburger auf ihren dringendgeäußerten Wunsch mit dem Anblick der bei Laupen erbeuteten Banner.Zu schwach zum thätlichen Widerstände versuchte der Herr von Grüningenden Weg der Unterhandlung, für diesen aber war er zu langsam, dadie freiwillige Schaar bereits den Vorsprung genommen und die BurgGrüningen erobert und verbrannt hatte, doch wurde ihm später im Frie-densschlüsse wenigstens die Herrschaft zurückgegeben. Da man nun sonahe am Gebiete des Grasen von Grcyerz war, hielt man die Gelegen-heit für erwünscht, den am Laubeggstaldcn empfangenen Schaden zurächen. Der Angriff geschah in der Sothau, einem Walde unweitGreyerz, in welchem und in dem Buschwerke um den Thurm Threymdas Volk des Grafen zerstreut lag. Der Graf selbst wurde von derüberlegenen Macht an dem Orte pi-es cke cUene überrascht. Vergebenswürde derselbe mit dem von seinen Vätern ererbten Heldenmuthc widerdie Uebermacht gekämpft haben, er wäre dem ungleichen Kampfe erlegen,hätten nicht zwei deb kräftigsten Männer seines Volks, Klarimbold undUlrich, mit dem Zunamen Eisenarm, zur Rettung ihres Herrn ent-l schloffen, ssch mit großen Schlachtschwerdtern in einer engen Gegendallein wider den Feind aufgestellt, bis der Graf die Seinigen sammelnund wenigstens sein Leben und seine Freiheit retten konnte. Nichts destoweniger eroberten die Verbündeten Threym, welches sie verbrannten, unddas Banner des Grafen, welches sie mit 60 Gefangenen wieder nachHause brachten*). '
Bald darauf empfand das Gotteshaus Jnterlakcn in hohem Maßedie Wohlthat seiner Verbindung mit der Stadt Bern. Es hatte nämlicheine große Zahl seiner Angehörigen unter sich einen Verein geschlossen,und waren dann mit den gegen das Kloster öfters feindselig gesinntenLandleuten von Unterwalden in eine Verbindung getreten. In einemSamstags nach eingehendem Jahre 1349 unter ihrem Landessiegel aus-gestellten Briefe hatten die letzteren erklärt, sie haben die ehrbaren und> bescheidenen Leute, die Gemeinden zu Grindelwald und zu Wilderswyl,und andere, die zu denselben geschworen, und alle die, welche selbigevon der Blatten hinauf bis an das Land Unterwalden an sich genommenoder noch in den Eid aufnehmen würden, in ihren Schirm empfangen,mit Versprechen, ihnen wider Jedermann zu helfen, der sie widerrechtlichnöthigen wollte, wofür dann die Gemeinden ihrerseits zur Unterstützung
*) Justinger. Tschudi. Müller. Den Ausgang der Unternehmung erzähltMüller nach der greycrzcr Chronik für die Verbündeten unglücklich.Da aber alle übrigen Geschichten ste darstellen wie wir es angenommenhaben, so sind wir dieser Darstellung gefolgt.