gebaute Gegend sah, stärkte mich-und besänf-tigte meine» Schmerz: aber jene! ach die scheue,mir sonst so liebe Erde , ist nun nichts » alsdas Grab des besten edelsten Sohns. Wälderund Bäume, die mir immer so theuer waren,es durch die Forstwissenschaft memes Franz dop-pelt waren, was sind sie nun ? die Bergstraße,an welche ich nie ohne entzücken dachte, dieUebcrreste eines alten Bergschlvffes ohnweit Darm-stadt, von welchem mir mein theurer edler Franz,so innig, so schön gesprochen, war mir nun Sinn-bild , aller zerstörten Glückseligkeit meines Lebens.
Was fühlte ich — als meine Blicke wah-rend der Reise nach Mannheim , auf diese Wal-dungen , und diese Ruinen trafen! ach man mußeinen Theil seiner Seele, ungetrübt erhalten ha-ben, wen» man schöne Gegenden, Bilder , undErinnerungen kosten soll; ich war voll Trauer undJammer; nur ein Zug meines Characters — derAbscheu vor dem Gedanken, daß andere mit mir,und um memetwillen leiden sollten, konnte be-wirken , was ich von jenen Lrostgründen verge-bens erwartet hatte. Ich war berufen, eine andreMutter auf einer Reise zu begleiten, auf welchersie die Gesundheit ihres Sohnes zu finde« hoste: