meine Thränen, indem er mir, mit der ganzenWahrheit seiner Seele, und Mitleiden in seinemmännlichen Auge» sagte: — Freundinn ! meinVerlust war groß, aber der Ihrige ist großer.
Äer ehemals glücklichste Gatte, ein Vater von^Kindern sagte mir das! — O! dieser Ausdruckwar Wohlthat für mein Herz, diese Anerkennungdes hohen Werths, meines geliebten Sohns, die-ses Gefühl von der Größe meines Weh, von demVerdienst Meines vcrlohrnen Guten, gab mir einGefühl von Glück ; wäre es von Sarazin auchnur Wirkung seines Geists gewesen, so hat er da-durch den heilsamsten Balsam, in meine verwun-dete Seele geträufelt. Er hatte meinen schätzbarenSohn, ich seine unschätzbare Gattin gekannt, wirweinten miteinander. Seine älteste Tochter, einvorlrefliches ihrer Mutter würdiges Madgen,kaut auch, erinnerte sich meines Sohns , weinteherzlich über seinen Tod, noch mehr aber über darUnglück seiner Braut. — Es war sehr natürlich,daß der Vater mich, und die blühende Tochtervon is Jahren z die auch blühende Henriette,bedauerte. Gertrude Sarazin führte mich nochju ihren Schwestern , die ich mit den Wünschenrrmarmte, daß sie ihrer Mutter ähnlich werden