«lochten. Ihre schätzbare Gouvernante ftegnete ichfür alles, was sie für diese Kinder ist, und fürdie Mutter war. Im Gasthvf traf ich einen un-serer merkwürdigsten Teutschen: Herrn von Dhomund seine so sehr liebe Frau , die ganz gestimmtwaren, mit meinem Herzen zu sprechen, denn siefeierten gerade den Iahrtag, an dem sie den Ver-lust ihres einzigen Sohnes beweinten. Ihre Reisenach der schönen Schweiz war geendet, und sieeilten der Nachbarschaft meiner edlen Jacobis z»,um das Gesehene und Gedachte, mit ihnen zu thei-len. Wir hingegen kamen den Abend nach Bal-stal, wo wir die Nacht blieben. Morgens sahich wieder Schweizergebürge, kam in das schöneSolorhurn, aber auch in den nämlichen Gasthvs,wo ich 1784 mit Franz war, und gieng mit derFrau von Steinberg in die prächtige , ganz initalienischem Geschmack erbaute Kirche, freute michfür diese Dame und rhre Kinder, daß der Zufalluns zu einem Schweizer Kirchenfest geführt hatte;denn es war die Kirchweihe des H. Ursus, wel-chen der Canton Solvthurn , als Schutzheiligenverehrt. Viele hundert Bauern und Bäuerinnen,kamen in ihrem besten, gewiß sehr malerischenAufputz bei dem Haus vorbei. Der Tag war denB
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Buch
Erinnerungen aus meiner dritten Schweizerreise : meinem verwundeten Herzen zur Linderung vielleicht auch mancher traurenden Seele zum Trost geschrieben / von Sophie von La Roche
Seite
17
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