ach es war Ahndung , weit vorher empsundneAhndung, zu der Zeit, als mein Franz noch alsholder Knabe um mich stielte, daß einst dieserSchmerz, dieses Ersterben jeder Freude mein Lvosseyn würde.
Ich gieng gleich in der ersten Stunde unsererAnkunft, zu meinen edlen lieben Freunden leNabe, aber mit welch einem gepreßten Herzen,erstieg ich den Berg. Die liebe Seelenvolle Phy-siognomie meines Franz, hatte mir 1784 dasHaus dieser vortresiichen Menschen geöfnet, seineErinnerung war in allem, was ich sah; beide um-armten mich, und sagten : arme Mutter! Achwas wurde mir dieses Haus in allem , besondersauch da ich den Bedienten kstangost! rufen horte.Doch ich will nicht von allem reden , denn selbstseine geliebte und ihn liebende Schwestern könn-ten vielleicht ermüden-
Aber laßt mich, liebe Töchter , da ihr meinLeben wünscht, laßt mich mein Herz, von Zeitzu Zeit, von der Last seines Kummers entladen,unter welchem es so oft ermattet und sinkt. Ost'sehr oft steht in schlaflosen Nachten das Bild Eu-res entschlafenen edlen Bruders vor mir, meineArme sind ausgestreckt nach ihm, leer falten sie