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Erinnerungen aus meiner dritten Schweizerreise : meinem verwundeten Herzen zur Linderung vielleicht auch mancher traurenden Seele zum Trost geschrieben / von Sophie von La Roche
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118
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serm Deutschland so viele Gelehrte und Schrift-steller reden und schreiben: wiewohl jetzt einige an-fangen einzusehen, daß man dem Volk die Zde«des Freiseyns nicht in Uebermaas geben solltedaß es widersinnig sey, wie man bei Freisetze«voll« Fässer Wein hinstellt, bei welchen der Pöbelberauscht uud alles Nachdenkens beraubt Uebel-thaten begeht, wovon sie nicht einmal Nutzenge-hen, und gewiß ihre Personen nur als Maschine«-ihr Nahme nur als Vorwand zu den gesetzlos«Absichten neuer Akteurs auf dem grauenvoll«Theater des Ehrgeitzes dienten. Wie deutlich »scheint dieses selbst in den heftigsten AusbrücheiidaWuth des Pariser Volks, unter welchen das Niederreisten der Bastille vorzüglich als Beweiß angefühlwerden kann. Denn dieses Gebäude war gar nicht!«'-Bestrafung des Volks bestimmt, es traf nur Verbre-s

eher angesehener Stande: auch wurde kein Vvlkszrj^ j

fängnis zerstört, kein Rathhauß zernichtet. -

Dieses, und die Anhänglichkeit des Volks an M

Pfarrherrn, sind mir sichere Kennzeichen, d-j

man mit kluger Behandlung des gemeinen MaM

mit klugem Gebrauch des Ansehens der Geistlich

keit, sehr leicht den Gehorsam gegen die GcM

und die Befolgung der Vorschriften der Religis»