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den, so wi« das Aufheben des Unterschieds derStande eine Triebfeder des edlen Ehrgeizes gebro-chen , und die Nation dem gefährlichen Volksde-spotismus übergeben hatte. Dieses erinnerte nunlebhaft an das Schicksal von Ludwig dem XVl.und ich übersetzte ein paar Blatter aus dem HlpricÜc5 ^oumesux vom Oktober I7SI welche ein gut-gesinnter Mann hen undankbaren Unterthanen zu-schrieb. Denn es giebt viel billige und recht-schaffene Menschen in diesem Land.
An die Undankbare!
„ O ihr! die ihr heute Ludwig den XVI. an-klagt, und euch nicht scheuet, Verläumdungen„ mit der Anklage zu verbinden , mit strafbarer» List den Menschen von dem Monarchen abson-„ dert, bald aber wieder miteinander vermischt,„ wie es zu euren Absichten tauget; ihr suchet die» Tugenden eines Cato zu zeigen, damit dieVer-„ brechen eines neuen Catilina desto freier ausge-,, übt werden können , wir klagen euch an, vor„ dem Gerichtshof der öffentlichen Gesinnungen.„ Wir werden die Fehler eures Privatlebens nicht„ aus ihrer Dunkelheit hervorziehen, w.r wollen" die strafbare Intrigue», welche bei euerm »s<K