„ sind in. ihnen vereint, und das nicht durch durchgeh„ dachte Grundsätze, oder klare Ueberzeugung,„ sondern vielmehr aus Anlage zu einem feiner„ Temperament, und moralischem Geschmack, der„ ihnen angebvhrcn zn seyn scheint, eine schnelle„ und leichte Bemerkung des Schonen , und An-„ ständigen in allem, so daß es als Naturtrieb„ angeseben werden kann, der alle menschliche„ Raisonnemcnts übertritt. "
Das war nun sehr artig gesagt , aber wennman jetzo die neue Französische Geschichten hört,was muß man von den Weibern des Pariser Volksdenken, die haben doch wohl keine Religion, kei-ne Tugend und Liebe der Moral, und des An-ständigen he^kigt? O ! wie wahr findet sich dieBeobachtung : daß das moralische Verderben derSeele, eine desto größere Höhe der Verbrechenhäuft, je mehr vorher Verstand und sinnliche Lü-ste, die Oberherrschaft hatten. Man sprach nunauch von der Unempfindlichkeit, und der Art grau-samer Freude, mit welcher das Pariser Volk, selbstauch Weiber, die Opfer ihrer Wuth , und ihresHaffes, behandelten und umher führten. Es ent-stund die Frage : ob dieses nicht in der Gewohn-heit liegen könnte, in welcher die Pariser seit lau-