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Erinnerungen aus meiner dritten Schweizerreise : meinem verwundeten Herzen zur Linderung vielleicht auch mancher traurenden Seele zum Trost geschrieben / von Sophie von La Roche
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212
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fälliger Gedanke eines Freunds in dem Zimmer dnFrau von Wateville machte mich bei der Almen»düng vorn Fenster lächeln» indem er mich auf dirVerschiedenheit aufmerksam machte» welche bei derLanzlerion zwischen einem junge» Franzosen, ei»snein Werner» und einem Zürcher Knaben, in der;Biegsamkeit der Knochen» und dem Ausdruck der,Gesichter sich zeigte.

Nun habe ich meine Freundinn Salchly nur« ^der nach Lausanne gebracht , und in ihrer Gesell» ^schast eine unvergeßliche Reise gemacht. Es ist faß,unaussprechlich süß, einige Stunden ungestört duGedanken eines feindenkenden Weiber » mit aus»richtiger Oeffnung ihres Herzens» und der schön»sten Sprache verbunden» zu genießen. Ich fandFrau von Steinberg über die hoffende Besssrunrihres Sohnes sehr glücklich» und fand Briefe voneachmeine geliebte Kinder! Ihr wollt ich solle leben,für euch leben und meine Gesundheit nicht der nach-denkenden Trauer opfern? Ich will meine Lieben.' .gerne für euch seyn, was ich . kann. Hat meineAchtung für Fremde mich zu dem Entschluß se»bracht: meinen Kummer ju verbergen» damit ichdie Freude ihrer Tage nicht störe» warum solltemütterliche Liche nicht mehr thun? Sie soll end«' i

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