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Erinnerungen aus meiner dritten Schweizerreise : meinem verwundeten Herzen zur Linderung vielleicht auch mancher traurenden Seele zum Trost geschrieben / von Sophie von La Roche
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216
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Ich fand in ihm den wahren Philosophetk,

voller Kenntniß und Gefühl 5 lebhaft in seine«

Unterredung , freimüthig und gesellig in seine« i Betragen. Da seine Hausthüre mit zwei Schild- i wachen besezt war , dachte ich einen etwas stol-'t, zen Spanier zu sehen , aber ich traf ganz das ^ Gegentheil. Der große Mann, von Alter und Arbeit gebückt, ganz ländlich gekleidet , saß mit,

ten unter seiner zahlreichen Familie mir demjüngsten seiner Kinder auf dem Schovße, und er- ! wartete die Morgenbesnche in einem Zimmer«»« ^ zwanzig Schuh Lange, .und vierzehen Schuh ! Breite , mit einem Bett, einigen Stühlen,

Kisten und Tischen bestellt , wovon einer<

eher, Papier, mathematische Instrumente, Mi,

neralien, Muscheln, Versteinerungen, Münze«

und zerbrochene Topfe aus Altamenea trug,

Im übrigen stand eine Presse und AimmermanuS,

,, Handwerkszeug , ein Barometer, eine Stand,

uhr, Sonnenschirm, Kleidungsstücke, nebst ei,

nem Wasserkessel und Schüssel, Flinten, und ! eine Mumie aus den kanarischen Inseln , mit ^ welcher seine Kinder spielten. Unter den Der, ! steinerungen zeigte er mir Seemuschleu von «er, ! schiedener Gattung r welche er selbst aus M !