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Erinnerungen aus meiner dritten Schweizerreise : meinem verwundeten Herzen zur Linderung vielleicht auch mancher traurenden Seele zum Trost geschrieben / von Sophie von La Roche
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229
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-nun die Baume wohl gepflegt werden, fv dauernsie viele Jahre. " Diese Anzeige freute mich inder That wegen der neuen Quelle des Wohlstan-des, welche ich dadurch geöffnet sah, besonders dadiese Juckererndte nicht so mühsam , als die vondem Zuckerrohr ist , und auch gerad in die Zeitfällt, wo der Landmann nichts an seinen übrigenFeldarbeiten versäumt. Die Geschichte des Olaviedes und alles was man von Frankreich Hort,Kimme mich aber zu sagen:

Ach, warum werden die Entdeckungen in derphysischen Welt, sobald ;nm nützlichen Ertrag ge-bracht, warum die moralische Ideen und,'Gefühleso wenig gefaßt und geübt , warum bringen ver-einte Kräfte und Geschicklichkeit des Körpers , inFabrickeu, bei Gebäuden, und Feldarbeiten, soviel Mannigfaltiges, Großes und Nützliches hervor,und warum entsteht zugleich unter der AnzahlMenschen , die sich in Manufakturen nützlich ver-einten , ein moralisches Verderbniß der Sitten?Warum geschieht es , daß Verfeinerung des ma-teriellen Schönen, und die Veredlung alles dessen,was die physische Welt, in Stein, Holz undWanzen giebt, zugleich Herabwürdigung der mo-raljjchcn Welt erzeugt?