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sie stumm mit gepreßtem vollen Herzen , hatte siedoch gesehen, ihr den Schmer; nicht wieder gege-ben, das drittemnl zurückzureisen, und ihre lieb-reiche Wünsche zu täuschen. Lange Jahre hatte sie,hatte ich gewünscht uns zu sehen, und nun, wasfür eine ZusammenkunftIch zeigte ihr den Ent-wurf zu dem Denkmal meines Sohns, sie mir die,welche ihr über den Tod von Julie zugeschicktwurden. Wir sprachen von dem Wiedersehen indem Vaterland der Tugend , wo keine Trennung 'mehr seyn wird. Wir wünschten uns Glück zu derErinnerung, daß Julie ihr, mein Franz mir , inden letzten Stunden für genossene Liebe danktenFreute uns, daß über dem Grab hin, wo unsereGeliebteste schon lange ruhen, ewige Vereini-gung aller guten und edlen Seelen aus uns war-tet. Süße, wehmuthvolle Stunden, ich seegneeuch mit einem dankvollen Blick zum Himmel, dereuch mir gab, hatte Henriette wenig, zu weniggesehen, konnte ihr aber noch sagen, um wie vielsie glücklicher war als ich, Julie Bondcly per-sönlich gekannt, und zwölf Jahre mit ihr gelebt zuhabe». Den Morgen sehr früh reisten wir nachBiel. Ein sehr artiges Volk und Gewerbstädtchen,aber »ie habe ich so viel Wasser um eine» Wohn-