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mien der reinlichsten Gasthöfe zum Ochsen, und zusehr gefälligen Menschen, auf einem lieben Wegund Anhöhe, Wiesen, artige Landhäuser , auchhübsch angelegte Spaziergänge vorbei, trafen äus-serst reinliche Straßen und viel gute Gebäude dievon altem Wohlstand und Geist der Ordnung zeu-gen. Hier ward meine Watevillc gebühren underzogen. Schon dieses würde mir Arau Werth ge-macht haben, denn gewiß, der Boden, welcherZwei Schwestern bildet, wie Frau von WatevllleUnd von Steiger, in Gestalt und Charakter wa<ren, ist schätzbares Land. Ich schickte meinesFreundes Fäßi Brief zu Herrn Meyer, der un-gleich selbst abholte, und seine prächtige Nieder-lage von Bändern und Seide auch einen der Web-stühle zeigte, welcher sechs Stücke Bänder auf ern-mal webt, der einfache verdienstvolle Mann, wel-cher durch ferne Fabricke viel mehr als tausendMenschen ernährt, alle als Vater behandelt, undvon ihnen so angesehen wird, (wie der Ton unddas Bezeuge» der Bandwebersfamilic den Beweisgaben ) dieser Mann läßt setz» auf seine Kosten vierGeometre reisen, um, nach der ersten Idee desHerrn General Pfiffers in Lutzern, fortzufahren,die ganze Cchweitz aufzunehmen, und in halb er-