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Die lustigen Weiber von Windsor. Titus Andronicus. Das Wintermärchen : ; Antonius und Cleopatra. Maass für Maass. Timon von Athen / [William Shakspeare] ; übersetzt von Aug. Wilh. v. Schlegel und Ludwig Tieck
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/laviiis.

Nein, theurer, liebster Herr, in dessen BrustArgwohn und Zweifel, ach, zu spät nun wohnen:Hättst du im Glück die falsche Zeit erkannt!Entspringt nur Argwohn, wo das Glück verschwand?Beim Himmel! was ich zeig', ist lautre Liebe,

Daß meine Treu', euer edles Herz erkennend.

Für eure Nahrung sorgen will; und glaubt,

Mein höchst verehrter Herr,

Daß ich das allerhöchste Glück nicht tausche.

Das jetzt mir oder künftig winken könnte,

Für diesen Wunsch: es stand' in eurer Macht,

Durch euer eignes Glück mich zu belohnen.

Ei man.

Nun sieh, so ists! Du einz'ger Redlicher,

Hier, nimm: aus meinem Elend senden dirDie Götter diesen Schatz. Sei reich und glücklich!Doch nur mit dem Beding: zieh fern von Menschen;Fluch Allen, Keinen laß Erbarmen finden.

Das Fleisch vor Hunger am Gebein verschwinden.

Eh du dem Bettler hilfst. Gieb Hunden, wasDu Menschen weigerst; Kerker schling' sie ein,

Laß Schulden sie zu Nichts verschrumpfen,

Verdorren sie, wie Frost die Wälder trifft,

Und zehr' ihr falsches Blut des Fiebers Gift!

Und so: fahr' wohl, sei glücklich!

Flavius.

Laßt mich bleiben,

Zum Trost euch, liebster Herr!

Timon.

Liebst du nicht Flüche,So mach dich fort; gesegnet, jetzt zu gehn:

Die Menschen stich, laß dich mich nimmer sehn.

(sie gehn nach verschleimen Sekten ab)