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Achter Band.
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dem Rastadt-Baden'schen Frieden.

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gung von Elisabeths Kindern, für welche nämlich, da Phi-lipps Söhnen erster Ehe das Vorrecht im spanischen Erbe ge-bührte, im Ausland Thronen mußten gesucht werden. Die mütter-liche Zärtlichkeit Elisabeths, die knechtische Beflissenheit des Car-dinals, unterfingen sich also, die Brandfackel eines neuen Kriegesüber Europa zu schwingen, um zwei Fürstenkindern zu Fürsten-stühlen zu verhelfen, ohne allen Rcchtstüel, blos zur Befriedigunganmaßender Lust.

§. 11 .

Die Triple-Quadruple-Allianz.

Aber alle diese Berechnungen und Anstalten Albcroni's verei-telte theils sein widriges Geschick, theils die sorgfältige Politikder aufgeschreckten Mächte. Schon am 19. September 1716.,und mit genauerer Bestimmung am 1. Jänner 1717, ward zwi-schen dem H. Regenten von Frankreich und den Seemäch-ten eine Triple - Allianz geschlossen zum Zweck der Erhal-tung des Utrcchtcr-Friedcns. Frankreich brachte dieser seinemRegenten so wichtigen Allianz das Opfer der Zuschüttung desMardyker-Kanals, welchen Ludwig XIV. gegen den Geist des-selben Utrechtcr Friedens gegraben hatte, damit er an die Stelledes zerstörten Hafens von Dünkirchen trete. Albcroni, ohneZagen, stürzte sich zwar auf Sardinien und eroberte es schnell H.Hierauf ward auf Sicilien gelandet und Palermo erobert").Auch Messina fiel in der Spanier Gewalt fl). Aber damitendete sich ihr Glück. Denn schon früher hatte der brittischeAdmiral Bing bei Eapo Passaro ihre Flotte entscheidend ge-schlagen H und war ein noch stärkeres Bündniß, die Qua-der» p le - Alli a nz, gegen Spanien zu Stande gekommen. Fra n k-rcich, England und der Kaiser nämlich hatten am 2tcnAug. 1718 unter Voraussezung des Beitritts von Hol-land (der jedoch nicht erfolgte) jenen sogenannten Bund dervier Mächte geschlossen, worin Spanien das Gesez des Friedensdiktirt ward, so wie dasselbe zuvor von England und Frankreichentworfen und vorn Kaiser unweigerlich genehmigt war.

1) I7t7. Aug. 2) 1718. 13. Juli. 3) 29. Sept.

4) 22. Aug.