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des siebenjährigen Krieges.
Angriff auf die stark verschanzte Stellung seiner Feinde bei Kun-nersdorf und erleidet nach anfänglich gutem Erfolg die schreck-lichste Niederlage. Kaum fünf Lausend Streiter behielt er nachder Schlacht beisammen; Gcschüz, Heergeräthe, alles war ver-loren. Nach Friedrichs eigenem Geständniß hing es von denFeinden ab, durch nachdrückliche Verfolgung des Siegs den Kriegzu enden. Aber sie blieben jezt unthätig, zumal Dann, der ge-gen den Prinzen Heinrich stand. Indessen raffte der König un-erschüttert neue Streitkräfte zusammen, vereinte sich mit seinemBruder, und erreichte,Schlesien. Die Russen, erbittert überDaun's unendliches Zögern, gingen nach Polen; also zog dieGefahr vorüber.
In Sachsen hatten indessen die Reichstruppen, verbundenmit den Oestreichern, große Fortschritte gemacht; viele Städteund Festen, zumal auch Dresden eroberst H. Zahlreiche Gefechtedüngten jezt fast alle Gegenden Sachsens znit Blut. Sie warenim Einzelnen wechselvoll, im Ganzen unentsiheidend. Der Königendlich machte den Entwurf, das Heer Daun's bei Dresdeneinzuschließen und zu vernichten. Aber .die ,Obstreicher erhieltenKunde von dem Vorhaben, und überfielen einen ihnen in Rückengestellten Heerhaufen pon 11,000 Mann, welchen General Finkbefehligte, bei Maxen, mist so überlegenes Macht, daß das ganzeKorps sammt acht Generalen sich gefangen ergeben mußte. Dochauch nach so großem Verlust behallptete Friedrich den größer«Theil Sachsens, und erpreßte von dem unglücklichen Lande Geld,Lebcnsmittel und Soldaten.
Gegen die Franzosen stritten der Herzog und der Erbprinzvon Braunschweig ruhmvoll wie in den vorigen Feldzügen undmit gleich abwechselndem Glück. Mit erhöhtem Eifer führte Frank-reich den Krieg, seitdem der redliche Cardinal BerniS, welcherden Frieden wünschte, durch die Allgewalt der Psmpadourverdrängt und der kriegslustige Choiseul, an dessen Steste geseztwar. Ein neuer Allianztraktat mit Oestreich sagte diesem ver-stärkte Hilfe zu. Hunderttausend Mann sollte, Frankreich in Teutsch-land aufstellen, und beim künftigen Frieden die Rückgabe Schlesiens
1) 12. Aug,
2) Oeuvre« uostiiumes.
3) 4. Sept.