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Achter Band.
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des siebenjährigen Krieges.

oder beabsichtigten Wirkungen, dem Interesse derLölker, die er zu-sammenband, theils gleichgiltig, theils srcmd, theils entgegengesezt,möglicher Weise zur Unterjochung der, von den schwachem Zwei-gen des bourbonischen Hauses beherrschten, Völker durch daspräpotentc Familienhaupt führend und mittelbar gefahrdrohendsey für die Freiheit Europa's.

Von dem Abschluß dieses Familicnpaktcs hatte Pitt alsogleichdie Kunde erhalten. Sofort schlug er Krieg gegen Spanienvor. Aber K. Georg III., welcher so eben seinem GroßvaterGeorg II. auf den brittischen Thron gcfolget ^), gab sich denTory's, den Gegnern des bisherigen Systems, hin, und neigtezum Frieden. Pitt, aus Unmuth über die Verwerfung seinesAntrags, legte seine Stelle nieder. Aber bald sah man sich ge-zwungen zu thun, was er als unvermeidlich dargestellt. Spa-nien, auf die Anfrage Englands, ob es einen Bund mit Frank-reich geschlossen, gab eine trozige Antwort, worauf Englandden Krieg erklärte °).

Neue Flammen entbrannten sofort in allen Weltthcilen, neueTriumphe feierteBrittannien. Spanien zumal kostete die erstenherben Früchte des Familien-Pakts. Die bourbonischen Mächte,um Englands Streitkruste zu theilen, oder um im Fall des Kriegs-glücks, Compensations-Gegenstände zu erringen, überzogen Por-tugal, Englands Alliirten, mit Krieg. Schon in den erstenTagen des Mai rückte ein spanisches Heer über Portugalsnördliche Grenzen, weil die Aufforderung zum Bund wider Eng-land ohne Erfolg geblieben. Da sandte Brittannien dem wehr-losen Reich einige Hilfsvölker, und, was mehr werth war alsdas ganze Heer, den genialen Grafen von Lippe-Bückeburgals Befehlshaber. Derselbe, mit wundcrwürdiger Kraft, Beharr-lichkeit und Einsicht, vertheidigte, an der Spize schwacher, schlechtgeregelter, an allen Bedürfnissen Mangel leidender Truppen,glorreich das ihm anvertraute Land wider den überlegenen Feindund wider tausendfache Ungunst des Schicksals ^); ja er ließ als

1) 1700. 2) 1762, 2. Jänner.

3) Dergl. Graf Wilhelm zur Lippe in VarnhagenS van Ense bio-graphischen Denkmalen. Berlin 1824.