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Zwölftes Kapitel. Die Zeiten
kostbares Vermächtnis! einige Funken seines Geistes im portugiesi-schen Staat und Heere zurück.
Indessen hatten die Engländer ihren neuen Feind mit gewalti-gen Schlägen getroffen. Pocok und Am her st eroberten ')Havannah auf Cuba, den Hauptplaz des spanischen West-indiens, mit unermeßlichen Geldschäzcn und einer starken Kriegs-Flotte. Von nun an waren die amerikanischen Meere schnzloö,alle spanischen Schiffe den Kappereien Englands preis. Dasselbegeschah in den oft in bischen Gewässern durch die EroberungManilla's und der Insel Luzon^), welche Cornish undDrapper vollbrachten. Unter den herrlichsten Beuten, welcheden brittischen Muth auf allen Meeren belohnten, war ein Register-schiff mit 15 Millionen Stück von Achten, und ein anderes, dieHermione, an Waaren und Gold 12 Millionen werth.
8. 19.
Der Friede zu Paris und Hubertsburg.
So gehäufte Unfälle stimmten die bourbonischen Mächtezum Frieden. Das brittische Ministerium, zumal dessen Haupt,Graf Bute, durch eine mächtige Opposition gedrängt und beider Fortdauer des Krieges derselben Triumph fürchtend, gingihnen mit Versvhnungsanträgen entgegen. Trefflich benüzte Choi-seul diese Verhältnisse, und der Klang des Goldes verstärkte nochdie Wirksamkeit seiner Unterhandlungskunst. Also kam in kurzerFrist zwischen Frankreich und Spanien einerseits, Englandund Portugal aber anderseits, zuFontainebleau der Präli-minar - und in Paris derDefinitiv-Fricdenstraktat zu Standes.Gleich darauf wurde zu Hubertsburg der Friede Preußensmit Oestreich und Sachsen unterzeichnet^), und somit derWelttheil beruhigt.
Gemäß dieser Friedensschlüsse bekam England Minorkazurück, behielt Akadien nach seiner vollen Ausdehnung, ganzCanada bis an den Mississippi, auch Cap Breton undalle Inseln und Küsten in dem St. Laurenz ström und in dem
1) 30. Jul. — 11. Aug. 2) 6. Oktob.
3) 1762, 3. N°v. 1763. 10. Febr. 4) 15. Febr. 1763.