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Achter Band.
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328 Dreizehntes Kap. Der Norden und Osten.

Beitritt zu bestimmen; nur bedeckten sie sich damit, M. Theresiensund der Welt willen. Verschleiert hofften sie sicherer zum Ziel zugelangen. Erhebung der östreichischen Macht um jeden Preiswar aber das Ziel ihrer Politik; und nicht nur haben sie Polenzur Beute sich auserschen oder belieben lassen, sondern gleichzeitigauch auf die Pforte, während man sie durch Frcundschaftsver-sichernngen und Hilfeverheißungen hinhielt, war der Vergrößerungsuchende Blick gerichtet. Entweder die Pforte Selbst zum Lohnfür die versprochene Hilfeleistung, oder Rußland, wenn mandemselben gleichfalls sich zu vergrößern erlaube, sollte türkisches Landan Oestreich geben. Theilungsvorschläge in diesem Sinne sind anRußland und Preußen ergangen, doch ohne Erfolg.

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Vollzug der ersten Theilung.

Noch während die Verhandlungen über die Theilung gepflogenwurden, besezten Oestreichs und Preußens Truppen dieihnen bestgelegcnen Länder, jene „um die der Ungarischen Kronewegen alter Verhältnisse befreundeten Theile Polens vor demUnheil der gegenwärtigen Zeit zu schirmen", diese, um „einenCordon gegen die in Polen wüthende Pest zum Schuze des eigenenLandes zu ziehen." — Bei dieser Bcsezung oder Besiznahme gin-gen von preußischer Seite ungeheure Gewaltthaten vor, Gewalt-thaten, welche eher eines asiatischen Eroberers und einer barbari-schen Zeit, als eines europäischen Regenten und eines humanen Zeit-alters würdig waren, und welche zu glauben die Nachwelt Mühehaben wird. Man entriß viele tausend Familien ihrem heimischenBoden, um sienachPommern und indieMarken zu verpflanzen,man raubte, dem allgemeinen Mangel Hohn sprechend, Getraide, Rin-der, Pferde, man trieb Steuern ein, und überschwemmte das Landmit eigens geprägtem schlechtem Gelde; man steckte die Jünglingedes Landes unter die preußischen Regimenter, und vcrhelrathctewillkürlich die Töchter, nachdem man die Eltern zu deren Aus-stattung gezwungen, an Unterthanen des Königs. Daher flohenzahlreiche Schaaren von Männern, Weibern und Kindern in dieWildnisse Litthauens oder gegen die östreichische Grenze;glücklich, wer unberaubt dahin gelangte. Nicht besser verfuhren