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dem Hause Oltigen, Hcrmannfried von Sitten und Otho vonConstanz widersetzten sich Heinrichs Entthronung und stritten fürihn. Bischof Heinrich von Chur hielt sich a» Gregorn; unddie Rhätischcn Lande, welche für den Kaiser waren, wurdendurch Herzog Wels von Bayern verwüstet. Das nähmlicheSchicksal traf die Bisthiimer Lausanne und Basel, vornehmlichdas letztere. Otho von Constanz mußte von seinem Sitze wei-chen. Während daß die meisten Schwäbischen Herren, die Gra-sen von Kyburg, Loggenburg, Rappersweil, Wülflingen, derFreyherr zu Negensberg, der Abt zu Reichen«», auch die Gra-fen zu Habsburg, u. A. m. Rudolfen unterstützten, bliebendie Mouche von St. Gallen dem Kaiser standhaft getreu. AbtUlrich behauptete sich, von seinen Gottshausleuten um St.Gallen und am Säntis unterstützt, »»erschüttert gegen denpäpstlichen Bann. Aber weit umher wurde die Landschaft ver-heert und selbst der Sitz des Grafen von Kyburg durch Ulrichzerstört. Endlich entschied sich der Krieg für Heinrich, und Ru-dolf, dem der Papst eine Krone mit der Inschrift: ckcckic
Uecro, 1'erius clinäema klockolpüo, gegeben haben soll, starban einer Wunde 1080. Den Herzogen von Zaringen hatte be-reits 1077 der Unmuth über ihr Mißgeschick aufgerieben. DerKaiser übertrug nun die Landgrafschaft des Aücichganes, welcheer dem Grafen von Nellenburg entzog, seinem Getreuen, demGwfen zu Lenzburg. Die ReichSgüter und Herrschaften Rudolfsim Welschland- erhielt der vom Kaiser unzertrennliche Bischofvon Lausanne, welcher 1089 im Sächsischen Kriege umkam.Während der immer erneuerten Kämpfe blieben die beyden Berch-tolde, der Sohn des Gegcnköniges Rudolf, und Derchtold IIvon Zaringen, Eidam eben dieses Rudolfs und Herr des Breis-gaues, Heinrichs erbitterte Gegner. Der angeerbte gegenseitigeHaß des Zäringers und Ulrichs von St. Gallen verheerte denThnrgau durch stete Fehden, welche bald den Bischof von Con-stanz, bald den Abt von St. Gallen aus ihren Sitzen ver»