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au« ihm, Ländern. Ungefähr um dieselbe Zeit hatte sein VetterEberhard, Stammherr des zweyten Kyburgischen Zweige« aufDurgdorf, ihm seine Rechte auf Freyburg verkauft. DiesenErweiterungen der Hab«burgischen Macht glaubte Philipp sichwidersetze» zu muffen. Er zog gegen Rudolfen, mußte aber sichunterwerfen, und der Kaiser nahm. die Unterwerfung an. —Auch ein wiederhohlter Krieg zwischen ihnen wurde 1283 ver-mittelt; Savoie» hatte die vom Reiche abgerissenen Städte wie»der zurück geben müssen. Nach Philipp« Tode kam die äußereGrafschaft, Savoien und die Länder am Genfcrsee, an seine»Neffen Amadeus. Piemont hieß die innere Grafschaft. Da«Stift und die Bürger de« damahls blühenden Genfs nahmenAmadeuS zum Schirmherren wider den um sich greifenden Gen«ftrfchcn Grafen Aymo; umsichtiger erwarb AmaöcuS auf Lebens-lang das Amt eine« Vizthumes. Er behauptete die OberlehcnS«Herrlichkeit über die Grafschaft Genf und neue Romanische Vasal«len. In Genf selbst entstanden Parteyungen, Befehdungen,und viele Bewohner fanden günstige Aufnahme im Neuenburgi-schen Val de Ruz.
Immer anhänglich an den Grafen von Savoien waren dieBerner zurückhaltend gegen den Kaiser. Eine Verfolgung derJuden (kaiserlicher Kammerknechte) brachte den Groll zum Aus-bruche. 1288 legte der Kaiser sich mit einem starken Heere vordie Stadt. Seine Vasallen setzten den Krieg und eine zweyteBelagerung fort, als er selbst gegen den Pfalzgrafen Otho vonHochburgund sich erhob, der an Frankreich sich angeschlossenhatte. Otho huldigte, und Rudolf zog nach Deutschland zurück.Dem Hause ChalonS hatte er die Oberlehensherrlichkeit überNeuenburg ertheilt. — Nun ließen die Berner den Grafen vonGrier«, die Freyherren von Weißenburg und vom Thurm dieStärke ihre« Arme« wieder fühlen. AIS 1289 Vcnner Bruggeran der Schoßhalden feindliche Scharen erblickte, riß glühenderMuth, der nichts berechnete, ihn und seine nächsten Umgebun-gen zum Kampfe hinaus. Eine weit überlegene Zahl, angeführt
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