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Erster Band.
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welche Albrecht an sein Haus gezogen und dem Freyherren vonOspenthal übertragen hatte, übergab er einem von Moos au«Uri; doch immer durch Gegner beschäftigt, war er nicht jede«Mahl stark genug, seine Anhänger kräftig zu unterstützen.

Zwischen den III Ländern und Oesterreich war 1518 einAnstand (Waffenstillstand) errichtet worden. Doch dessen erfreu-ten die Luzerner, Zuger, Aar- und Thurgauer sich nicht, weilsie mit desto größerer Anstrengung ihre Gebiethcr in dem Kriege- gegen Kaiser Ludwig unterstützen mußten. Wie sehr indeß oftdamahls die Macht der Herren beschränkt war, ergibt sich dar-aus, daß die III Länder während der Kriege mehrere Mahlemit Glarus sin Frieden lebten, und nach dem Anstande insbe-sondere noch mit Glarus und Gaster eine Uebereinkunft schlös-sen. 1519 begleiteten schon Streiter aus den III Ländern denGrasen von Homberg auf einem Zuge für den Herren von May-land, Visconti, gegen Genua, und 1522 stritten sie in einer blu-tigen Fehde der Nhätischen Herren für den siegenden Freyherrenvon Vatz. 1525 wurde der Waffenstillstand mit Oesterreichwieder aufgehoben; dock blieben die Feindseligkeiten auf einzelneStreifereyen beschränkt. Die III Länder verbanden sich auch mit'Bern. Ludwig gab ihnen nack den, Siege bey Mühldorf überseinen Eegenkönig, Friedrich, den Grafen von Aarberg-Vallcn-dis (Vallengin) mit vollem Vorbehalte ihrer Freyheiten znmNeichsvogte, 1524 (*).

Um seine» bey Mühldorf von Ludwig gefangenen BruderFriedrich zu retten, hatte der rastlose Leopold sich an Frankreichgewandt, welches ihm zugleich die III Länder unterwerfen hel-fen sollte; aber ohne Erfolg. Durch seine Heftigkeit fiel er inGeisteszerrüttung, und als er bald nachher, 1526, starb, erneuerte

o Einige Schriftsteller nennen ihn den letzten Reichsvogt derIII Länder; dennoch erwähnen die Züricherischen Archive des Gra-sen Albert von Werdenberg, -ZZi, als Reichslandvvgtes zu Uri,Schwpj und Unterwalden.