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big zu bleiben, vergrößerte» sie sich fortschreitend sowohl auf denTrümmern der erster», als dadurch, daß sie staatsklug nicht nurviele der letzter», sondern auch versöhnte Feinde mit sich selbstverschmolzen. Um Erwerbungen oder Ankäufe nicht zu versäu-men, machten die Würger aus ihrem Privatvermögcn große Bey-träge.
Kaum hatten die Gegendtn an der Aare und am Jura sichwieder von den Verwüstungen zu erhöhten angefangen, die siedurch den blutigen Krieg zwischen dem Bischöfe von Basel, wel-chen die Grafen von Kyburg - Burgdorf unterstützten, und demGrafen von Neuenburg erlitten hatten, so brachten dir Spaltun-gen der Kaiserwahl die Solothurner in Gefahr. Als AnhängerLudwigs wurden sie, 1518, zehen Wochen lang von Herzog Leo-pold belagert. Doch nicht selten entwaffnet Großmuth erbitterteFeinde. Die angeschwollene Aare hatte eine Brücke der Belage-rer mit zahlreicher Mannschaft weggerissen. Hülfreich rettetendie Solothurner die vorn Strome Herangctriebenen. Gerührtmachte der Herzog Friede mit ihnen, und so hörten auch dieVerheerungen der Berner, der Verbündeten SolothurnS, in denLandschaften der Grafen von Kyburg-Burgdorf wieder auf,welche zwar 1511 ihr Bürgerrecht angenommen hatten, jetztaber die Gehülfen der Oesterreicher waren.
Auch in dem Jahre der Belagerung SolothurnS erlitten dieWädenSweilischen Freyherren zu Fruttigcn und Ninkenberg unddie von Weißcnburg von den Wallisern bey Leuk eine solche Nie-derlage, daß die Wiese, in welcher ein großer Theil des ober-ländischen Adels ohne Schonung erschlagen wurde, den Nahmender Seufzer-Matte erhielt. Kaiser Ludwig hatt- den Grafenvon Straßberg der RcichSvogtcy über HaSli und der Eschenba-chischen Herrschaften im Oberlande entsetzt, dieselben seinem Ge-treuen, dem Freyherren von Weißenbnrg, übertragen, den dieUnterwaldner und Urner einsetzen halfen. Die Besitzungen undLeibeigenen Oesterreichs in den III Ländern eignete er zu wie-derhohltcn Mahlen dem Reiche zu, und die Vogtey über Ursern,