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jedem Gegner entgegen. Anderer kleinerer Fehden nicht zu er-wähnen, zogen sie 1333 mit dem Grafen Peter von Aarberggegen den äußern Grafen, Ludwig von Savoien, während daßder Bruder desselben, Aimo', der innere Graf, ihr Bürgerrechtangenommen hatte. Doch ihr zunehmendes Glück zog die allge-meine Aufmerksamkeit immer mehr auf sich, erregte Besorgnissennd weckte den Neid. Kaiser Ludwig selbst war von ihnen ge-kränkt, Oesterreich in seinen Besitzungen gefährdet. Unter derLeitung deS vom Kaiser selbst bestellten Grafen von Aarberg ver-banden sich gegen sie auch diejenigen von Kyburg, Neuenburg,Nydau, GrierS, und ein zahlreicher geringerer Adel, an welchesich auch die Freyburger eifrig anschlössen. Die Berner erkann-ten ihre gefährliche Lage, verstanden sich bey einer Unterhand-lung zu Burgdorf zu verschiedenen Entschädigungen und zurLösung der Pfandschaft über Thun. Den Vorwurf, sie unter-stützen Ungehorsame jener Herren, wiesen sie zurück. Aber festbehaupteten sie ihre Befugniß, denen, die zu ihnen sich flüchten,Schutz und Aufenthalt zu verleihen, weil auch ihre Entwichenendieß bey Andern fänden. Die Erbitterung stieg, und die Ver-bündeten versammelten bey Freyburg ein starkes, wohlgcrllstcteS,durch die Bischöfe von Basel, Lausanne, Sitten, den Grafenvon Fücstcnberg, u. s. f. verstärktes Heer. Die Berner hobendie bereits begonnene Belagerung von Aarberg wieder aus, undlegten 600 Mann in die Stadt Laupen. Von zwey Brudern odervon Vater und Sohn ward der eine nach Laupen bestimmt.Bald waren diese tapfern Vertheidiger von dem immer sich ver-mehrenden feindlichen Heere eingeschlossen. 80 Helme von So-lothurn, ZOO Mann unter dem Freyherren von Weißenburg,jetzt ihrem treuen Bürger, 3vo HaSler und Gotteshausleute vonJnterlachen, und 9oo auS den lll Ländern waren die Hülfe derBerner, welche der kriegserfahrene Ritter Rudolf von Erlach,ein Sohn des Siegers am Donnerbiihel, entschlossen, aber mitkluger Vorsicht gegen die überlegene Macht anführte. Die Hülfs-völker aus den Hl Ländern hakten den Kampf mit der Neiterey