sich auSbedungcn. Er lach zog ks mit Geistesgegenwart in Scherz,als eine Anzahl Feigherziger von seinem Hecrhaufen wich. Nochvor dem Ansgange des Kampfes der Waldstätte gegen die Rei-ter entschied sich durch den nachdrücklichen Angriff der Wernerdie Niederlage des feindlichen Fußvolkes, und ein herrlicher Sieg(21 Wrachmonath 1339) befestigte die Unabhängigkeit und denKriegesruhm der Werner. Viele Grafen, achtzig gekrönte Helmeund noch mehrere tausend erschlagene Feinde bedeckten das Schlacht-feld. 27 Wanner fielen in die Hände der Sieger. Nun zogen dieWerner vor das Schloß Würgistein, dessen Besitzer, NahmensJordan, der sich rühmte, ein Anstifter des Krieges zu seyn, alser sich erblicken ließ, erschossen, und sein Schloß zerstört ward.
Von allen Seite» sahen sich die Werner unaufhörlich be-unruhiget. Schon frühe, im Jahr 1340, zerstörten sie Hut-weil; doch drückte sie Mangel und Lheurung, so daß sie wäh-rend langer Zeit die Nahrungsmittel, welche die Unterwald-ncr und Haüler ihnen nach Spiez brachten, daselbst mit bewaff-neter Hand abznhohlen genöthigt waren. Eine Einbuße, welchedie Besatzung zu Laupen von den durch die Oesterreichs ver-stärkten Freyburgern erlitt, rächte Erlach am Schönenberg durcheine große Niederlage der letzter». Auf der Rückkehr wurdedas Schloß Kastele» mit vieler Beute erobert; kurz nachher dieGattern - Vorstadt zu Freyburg verbrannt, die Landschaften vonKyburg, Aarberg und Nydau durch Streifzüge beschädigt, sodaß das Sprüchwort entstand: „Unser Herr Gott ist deren vonBern Würger und Helfer worden." Dennoch schlug ihnen einAngriff auf Thun fehl. Endlich kam der Friede in Uechtlandzu Stande, und schon 1343 verband sich Bern wieder mit Frey-burg, 1344 mit Peterlingen, ewig mit Solothurn 13 ', 5 . Mitden Söhnen des bey Laupen gefallenen Grafen Rudolf vonNydau, deren Vormund nun Rudolf von Erlach, der Wcsiegerihres Vaters, war, vertrugen sie sich 1344, u. s. f. Der ewigeBund mit Wiel fällt in daS Jahr 1352. Ungeachtet der Fort-dauer der Theurung und der Fehden fanden sie sich stark genug,