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Erster Band.
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1343, zuerst dem inner» und nachher dem äußern Grafen von SavoienHülfe zu ziehen, und ihre Stadt beträchtlich zu erweitern.-- Als sie 1346 ihrem Mitbürger von Weißenburg zu Hülfegegen den Grafen von GrierS, die Freyherren vom Thurm undRaron durch das Siebenthal hinauf zogen, ihre Scharen aberkeine Kriegszucht beobachteten, erlitten sie am Laubeckstalden be-deutenden Verlust. Der Venner Peter Wendschatz, nur aufPflichterfüllung und Rettung des Banners bedacht, vermochtees, dasselbe rückwärts den Seim'gen zuzuwerfen, und fiel alsein tapferer, oder wie die Alten sprachen, als ein frommerMann. Wiederhohlt unterstützten sie Freyburg gegen den Gra-fen von GrierS, rächten den Verlust am Laubeckstalden, verheer-ten das Siebenthal und ihre bloße Annäherung schreckte das Sa-nenland, daß es um Frieden bath.

Wie in manchen andern Staaten, war dieselbe lebendigeKraft, welche nach Außen in unerschöpflicher Fülle sich bewährte,zu Haufe nicht von Reibungen frey. So wurde 1333 der Schult-heiß Lorenz Münzer, der kurz vorher einen Angriff auf die ein-gefallenen Freyburger vermittelt hatte, seines Amtes entsetzt, und1348 Schultheiß Johann von Bubcnberg wegen des Vorwürfe»von Bestechungen und Anmaßungen mit einigen Andern auf in»Jahre und einen Tag (auf immer) verbannt. Aber nach 14 Jah-ren, als Parteyungen gährten, und Bubenberg den Anlaß be-nutzt hatte, einige Besitzungen um mäßigen Preis der Stadt zuüberlassen, höhlte die geänderte Volksgunst ihn gleichsam wiederim Triumphe zurück.

Selten blieben die durch eine Staatsumwälzung aus einerHähern Stellung Herabgestürzten ohne Anhänger im Innern,ohne Theilnehmer von Außen, und noch seltener entsagen siesogleich ihren Ansprüchen. Die aus Zürich Verbannten fanden,ungeachtet Kaiser Ludwig 1337 die neue Staatsform und dieFreyheiten der ihm zugethanen Stadt bestätigt Hatte, Zufluchtund Schuh bey dem Grafen Hantz von Habsburg-NapperSwcil.Sie bewirkten einen Beschlag auf das Eigenthum der Züricher