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gen des PrivatvermögenS die große» Schulden deS Ankaufes vonBurgdorf, der Kriegskosten und der kostbaren Besoldung desridsgenöfsischen HülfSheereS getilgt.
Der Vorschub, welcher den Kyburgischen Grafen aus dr»herzoglichen Landschaften war geleistet worden, hatte das Miß-trauen der Eidsgenoffcn, der Fall des alten Kyburgischen Hau-ses und die Vergrößerung der Bernischen Macht die Erbitterungdes Adels vermehrt. 1285 schlössen Zürich, Bern, Zug undSolothurn mit 51 Schwäbischen, Fränkischen und RheinischenStädten einen Bund, dessen Inhalt von dem Werthe zeugt, dendie Deutschen Städte auf diese Verbindung legten. Eifersüchtigauf Städte hielt Schwyz die Zuger und die übrigen Waldstätte vondieser Verbindung ab. Doch verpflichtete sich Luzern gegen Zürich,dessen Mahnung während dieser Dundeöfrist innerhalb des eids-genöffischen Bundeskreises zu folgen. Umsonst versuchte HerzogLeopold, die Eidsgcnossen auch zu einem Bündnisse zu bewegen.Seine neuen Zölle und andere Mißverhältnisse erhöhten die Un-zufriedenheit. Plötzlich überfiel am Ende des Jahres eine ScharLuzerner das Städtchen Rothenburg, wo eine für sie vorzüglichläsiige Zollstätte, und der Pfandherr, Hermann von Grünenberg,ihr besonderer Gegner war. Das Schloß und die Stadtmauernwurden von ihnen niedergerissen. Petermann von Thorberg,welchen, das Entlibuch und Wollhausen von Oesterreich verpfän-det waren, hatte gehofft, durch Gewaltthätigkeiten und Hinrich-tungen das Volk an geduldige Ertragung seiner Bedrückungenund Erpressungen zu gewöhnen. Umsonst; die Entlibucher such-ten und erhielten, 1386,. das Durgrecht der Luzerner. Dieseeroberten nun mit Hülfe der Waldstütte Wollhausen, zerstörtendie Schlösser Baldeck, Lielen, Reinach. Die Sempacher, Meyen-berger, Reichenseer wurden von ihnen zu Bürgern angenommen.Inzwischen erfolgten von Seite deS Adels zahlreiche Absagbriesegegen die EidSgenossen, die bey Meycnberg einen Verlust erlit-ten, und nun selbst das Städtchen in Brand steckten. Reichen-