reicher als der Ninkenbergksche, dir Eid-genossenschaft in WirGrundfesten zu erschüttern, und führte zum ersten Mahle die ent-falteten Banner der einen BundeSbrüder gegen andere in- Feld-Schon lange gahrte in dem äußern Amte von Zug, welche- inden meisten damahligen eid«genöffischen Staat-verträgen abson-derlich angeführt wurde, Eifersucht gegen die Stadt, vornehm-lich wegen der Aufbewahrung de- Banner- und Siegel-. Daserstere (die Gemeinen Baar, Menzingen und Egeri) glaubteim Spätjahre i 4 ot als die Mehrheit, nun auch ein Mahl dieAufbewahrung derselben ansprechen zu können. Die Stadt, aufda) Herkommen und die Bundesbricfe gestützt, welche jede Stadt,j.deS Land, u. s. f. bey ihren Rechten und Gebräuchen schir-men, rief da- eidSgenössische Recht (Richteramt) an. Zürich,Luzern, Uri und Unterwalden forderten da» äußere Amt auf,sich demselben zu unterwerfen; zu Schwyz hingegen nöthigte da»Volk den Rath, dieß nicht zu thun; und ohne den Eid-genosse»zu antworten, überfielen unversehens die Schwyzer, mit deinVolke des äußern Amte» vereinigt, bey Nacht die Stadt Aug-Die Umgebungen litten durch Plünderung, und die Stadt mußtesich dein Ausspruche der Schwyzer unterwerfen. Schnell ver-sammelten sich die Abgeordneten der Verbündeten zu Luzern-Ohne Aufschub besetzten ZWO Mann von Luzern die Stadt Zug,und binnen 3 Tagen standen 10,000 von Zürich, Luzern, Uriund Unterwalden zu Steinhause» beysammen. Sie rückten zu jBaar ein, und das äußere Amt unterwarf sich. Herbeyeilendezahlreiche Abgeordnete von Bern, Solothurn und Glarus, de-nen ihre Verhältnisse keinen unmittelbaren Antheil an dieser An-gelegenheit der Eid-genossen gestatteten, bathen e- sich au-, zwi-schen den Bewaffneten und dem Volke zu Schwyz vermitteln zNdürfen, und eS gelang ihnen, da- letztere zu bereden, sich demAu-spruche der Mehrheit der Eid-genossen zu unterwerfen. Nunhielten Zürich und die III Waldstätte einen Tag zu Beggenriedt,und durch den Urtheil-spruch voni Freytage vor Martin-tag l io'i,welcher durch die ausführliche Erzählung deü Vorgegangenen,
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