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)u bekriegen und seinen Gegnern verlieh daS Concilium den Ab-laß. Viele geistliche und weltliche Herren und Städte, wovonmanche vorher Friedrichs Freunde gewesen waren, erklärten sichnun gegen den Geächteten. In kurzem stieg die Zahl derjeni-gen , welche ihn befehdeten, auf vierhundert. — Auch die Eids-genoffen wurden aufgefordert, die Acht gegen den Herzog zuvollstrecken.
Eingedenk des nur drey Jahre vorher geschlossenen fünfzig-jährigen Waffenstillstandes konnten sie auf einer Tagsatzung zuLuzern sich nicht zum Angriffe entschließen. Nun gelangte anZürich eine neue Aufforderung; der Kaiser versicherte, daß geist-liche und weltliche Herren, die versammelten Gesandten mehrererKönige, die Gelehrten gefunden hätten, der geschlossene Friedeverpflichte die Eidsgenoffen nicht, drohte mit seiner Ungnade,befahl, die bisherigen Pfaudschaften Oesterreich nicht mehr zuüberlassen, u. s. f. Eine neue Zusammenkunft erfolgte zu Becken-ried (6 April). Bern, welches in seiner entfernter«, wenigerdurch Andere beschränkten Stellung schon lange eine eigenthüm-liche Staatsklugheit ausgebildet hatte, war bereits mit dem Kaisereinverstanden. Es glaubte auch jetzt nicht, durch die Gesammt-heit der übrigen Eidsgenoffen, mit deren größerer Zahl es nur>» mittelbaren Verhältnissen stand, seine politischen Entschlüssebestimmen lassen zu müssen. Die Aussicht, auch für sich alleinein bedeutender Staat zu werden, war ihm entscheidend. ESmahnte nicht die Eidsgenoffen im Gebirge, da es ohnehin mitfeinen Nachbarn von Uri und Unterwaldcn nicht im besten Ver-nehmen stand , sondern diejenigen von Solothurn, Biel, u. s. f.,sog unter dem Reichsbanner und der Anführung des Grafen vonNeuenburg zu Felde, und begann seine Unternehmung mit derBelagerung von Zofingen. — Jetzt fing auch Zürich an, auf-merksam zu werden; eS sandte an den Kaiser eine Bothschaft.Eine dritte Tagsatzung, bey welcher (l6 April) eine neue kai-serliche Bothschaft erschien, versammelte sich zu Schwyz. Alandorficherte sie, gegen das Reich und die Kirche liegen ihnm