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Erster Band.
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Waren, anrückten und nachdrücklichen Antheil an dtmselbe» nah-men. Bald ergab sich der Befehlshaber, Burkhard von MannS-berg, >nit dem Vorbehalte, wenn er binnen acht Tagen nichtwürde entsetzt werden. Friedrich, welcher durch Unterwerfungden Kaiser zu versöhnen sucht«, bath ihn, Badens Uebergabe zuHanden des Reiches aufzunehmen. Der Kaiser wollte die vorBaden versammelten EidSgenoffen zur Einwilligung bewegen.Sogleich sandten sie an ihn zwey Abgeordnete, den einen vonZürich, den andern von Bern, welche sich klug und standhaftauf den entschiedenen Willen ihrer, von dem Kaiser und der Kirchein die Waffen gerufenen Scharen bezogen. Durch Schwankenoder durch die Ergreifung einer halben Maßregel hätte derSchlußstein des beynahe vollendeten Gebäudes verloren gehenkönnen. Vielleicht mochte aber auch ein Anfall der Winterthu-rer auf einen Jüricherischen Ausbürger bey Greifensee die EidS-genossen noch mehr gereizt haben. Die acht Tage waren vorüber,und die Herbeyeilenden Abgeordneten des Kaisers fanden denStein in Schutt und Rauch. Am Pfingsttage, 19 May, hat-ten die Eroberer die Mauern gebrochen und am zweyten Fest-tage die Gebäude in Brand gesteckt.

Wie Zürich bey der Eroberung det EschenthaleS, so ver-langten jetzt die entfernten Urner, nicht ohne Spott Anderer, ins-besondere der Schwyzer, keinen Antheil an den Eroberungen.Sie wünschten, dieselben dem Kaiser zu überlassen, um denStillstand mit Oesterreich keineswegs zu verletzen. Nun verstan-den sich die sechs andern Miteroberer über die gemeinschaftlichenErwerbungen dahin, daß jede Stadt und jedes Land der Reihenach dieselben zwey Jahre lang bevogtigcn, und jährlich eineZusammenkunft (Jahrrechnung) über diese Verwaltung gehaltenwerden solle. Zürich entsagte seiner ausschließlichen Besitznahmeder ihm nahe liegenden Dörfer Schlieren und Dietikon. AusBaden bildete man Eine Beamtung; eine andere aus einemTheile der freyen Aemter, Muri, Hermatsweil, u. s. f. Einenandern Theil derselben, Meyenberg, Reichensee, Vilmergen,