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Erster Band.
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sich in die Berge zurück und Goßau wurde voi^den Siegernverbrannt. Bey einem Angriffe auf Urnäscheu und Hund,mitlitten die Toggcnburger Verlust. Kleine Vortheile des Grafenbey Hohcneck über Altstätten und bey Bernang blieben ohne Er-folg; die Hitze der Appenzeller hatte sich indeß abgekühlt und >Friedrich seine Gegner kennen gelernt. Der eintretende Winterhemmte den Krieg. Die Eidsgenoffe», nicht ganz einverstanden,denn einige neigten sich auf die Seite der Appenzeller, vermit-telten eine» Waffenstillstand, und auf Pfingsten 1129 wurdedurch ihre und Schwäbische Verwendung der Friede zu Eonstanzgeschlossen, der frühere Schiedsspruch bestätigt und näher erläu-tert. Die Appenzeller zahlen dem Abte Egolf Blarer für Rück-stände und Kosten 2000 Pfund Pfenning«; sie entlassen dieGoßauer und andere Angehörige desselben; der Abt bewirkteauf seine Kosten die Lossprechung von dem Banne. In kurzemging der Friede mit demselben in Freundschaft über, weil er nichtunversöhnlich an alten Erinnerungen hing. Auf seine Fürspracheerhielten die Appenzeller eine kaiserliche Urkunde für den Blut-bann, und so blüheten allmählig die Gegenden wieder auf, welcheso lange das unglückliche Opfer eines fruchtlosen KampfeL zwi-schen Härte und Unbiegsamkeit gewesen waren.

Eine Streitigkeit Luzerns mit seinen Angehörigen zu Wäg-gis über den Umfang der Gerechtsamen beyder Theile entschieden,läZZ, die VII Eidvgenoffen, weil die Mensche» jenes Zeitaltersnicht begriffen, daß eine Obrigkeit auch in eigener Sache Rich-ter seyn könne. Sie sprachen Luzern die hohe und die wesent-lichen Bestandtheile der niedern Gerichtsbarkeit zu (*); denenvon WäggiS hingegen wurden andere gerichtliche Befugnisse, vor-nehmlich aber ökonomische Gerechtsamen und wesentliche Befrcyun-gni vorbehalten. Das Urtheil endigt damit, daß beyde Theile,---»--

c») Wie getrennt ost die Hoheiisrechle waren und welche polt-tische Unabhängigkeit die Waggiser ausübten, wird die Geschichtedes Ausbruches deS Zürich - Krieges zeigen.

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