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wie e« sie nennt, die Erinnerung des Vorgegangenen gänzlichtilgen sollen. — Im folgenden Jahre unterwarfen sich auch dieEntlibucher.
Der leicht bewegliche Sigmund hob, 1431, die Verleihungder Kastvogtey über Einsicdeln an Schwyz wieder auf; doch alser nach seiner Kaiserkrönung zu Rom, 1433, allen Eidsgcnossenihre Rechte bestätigt und bey diesem Anlasse den BürgermeisterStüßi von Zürich vorzüglich ausgezeichnet hatte, sprach er, 1434,den Schwyzcrn diese Kastvogtey wieder zu, doch mit Vorbehaltder Rechte des Klöster«; und in dem nähmlichen Jahre sagte erdie Werner von seder Verpflichtung gegen das Haus Oesterceichwcgen des Aargaues los. — Als am 4 März 1435 zwey Stra-ßen der Stadt Aug mit beynahe sechzig Menschen in den Seeversanken, bewährte sich die Theilnahme der EidSgenoffen unddie schnelle Unterstützung der zunächst Angrenzenden in brüder-lichem Geiste.
Nun hatten die EidSgenoffen au« manchen Erfahrungen gelernt,wie sehr Uneinigkeit sie schwäche, wie groß hingegen bey vereinigterKraft ihr Ansehen sey; aber bey mehrern aus ihnen hatten diegemachten Erwerbungen Herrschsucht hervor gebracht. Man wareifersüchtig auf einander, ließ sich durch eine unüberlegte Be-gierde nach Vergrößerung blenden, sah nicht ein, daß erzwun-gene und unzufriedene Unterthanen keine Kraft verleihen und daßkein Gewinn die Nachtheile der zwischen DundeSbrüdern erzeug-ten Erbitterung ersetze. Vorsteher, welche persönliche Leiden-schaften ihren Staaten mitzutheilen wußten und sich darin ge-fielen, daß ihr überwiegender Einfluß allgemein bekannt ward,vermehrten das Uebel. Zürich, welches schon l!>08 vor allenandern EidSgenoffen mit GlaruS einen Bund auf gleiche Deding-niß geschloffen, bey.der Eroberung des Aargaues so viele Beweisevon Gemeinsinn gegeben, mit Bern sich verbunden, die Erinne-rungen jener Uebercilung der Schwyzer im Zngerstreite getilgthatte, trennte sich nicht nur von den DundeSbrüdern, sondernwarf sich sin die Arme des gemeinschaftlichen Feinde«, indeß auch