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nun die Grenze am Hirzel. Dem Bürgermeister Stüßi, der sienach Hause mahnte, warfen ste vor, wie sie beym letzten Ausfalleder Feinde hülflos der Verheerung seyen Preis gegeben und da-durch jetzt zur Selbstvertheidigung veranlaßt worden. — Nunzogen die Schwyzer an die Grenzen, sagten am 20 May denOesterreich»» und Zürichern ab und schlugen am 22 , zwar nichtohne Verlust, bey Freyenbach den Angriff derselben in dir Schiffezurück. Ohne eine» festen Plan rückten der Markgraf und Stüßimit 5oo» Mann über den Albis gegen Zug vor und verbrann-ten Blickenstorf; eben so schnell wichen sie wieder auf den Bergzurück, als sie unerwartet die Banner der Luzerner, Urner undUntecwaldner erblickten. Ohne Unterstützung ließen sie die kleineAnzahl der Züricher und Seebcwohner, welche mit der größtenTapferkeit am 24 dk Landwehr am Hirzel gegen die mit uner-schütterlichem Muthe immer wieder erneuerten Angriffe jener3 Banner vertheidigten. Stüßi hatte den mit Feldherren - undNegentengröße unverträglichen Fehler, baß er Erbitterung gegendie Seinigen nährte und erfahrene Beleidigungen im öffentlichenBerufe nicht vergaß. Die Besatzung am Hirzel unterlag; undHaufen von Erschlagenen bedeckten zu beyden Seiten das Schlacht-feld. Ohne Widerstand eilte der Markgraf mit seinen unzuver-lässigen Scharen in die Stadt zurück. Mit Brand, Raub undjedem Gräuel erfüllten die aufgebrachten Sieger zunächst daslinke Seeufcr, dann noch andere Theile des übrigen ZürichcrischcnGebiethes.
Alle EidSgenoffen vereinigten sich gegen Zürich. Erst aufdem Marsche entschied sich zu Langenthal das KriegSvolk derBerner für Schwyz. Sie und die Solothurncr erklärtenihre Absage nur als Gehülfen. Auch Glarus hatte dasselbegethan. Baden und Bremgarten neigten sich auf Oester-reichs Seite, und vergeblich hatte das letztere, einverstanden mitZürich, den EidSgenoffen zu widerstehen versucht. Städtchenund Schloß Regensberg wurden erobert; Grüningen ergab sichund eidSgenöffische Besatzungen bewachten diese Besten; doch