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kleine Zahl der getreuen Besatzung Greifens« vier Wochen langgegen da» Heer der belagernden EidSgcnoffen. Kein Entsatzwurde von Zürich her versucht; aller Schutzmittel beraubt muß-ten die Unerschrockenen sich endlich auf Gnade und Ungnade er-geben. Die Enthauptung von 62, vornehmlich durch den blut-dürstigen jiingern Landammann Jtal Reding von Schwyz betrie-ben, befleckte den Sieg. Den biedern Hauptmann Holzachvon Menzingen, der zur Menschlichkeit aufforderte, verdächtigteder rachedürsteude Jtal Reding als einen Oesterreich«, und uu-ecschüttert both der Befehlshaber des Schlosses auch der erste seinLeben zum Opfer. — Nun kehrten die Eroberer, welche ohnedringende Nothwendigkeit nie auf lange Zeit ihre Heimath ver-ließen, nach Hause und vereinigten bald sich wieder zur Belage-rung Zürichs. Was die Belagerten nicht zu ihrer Sichcrstellungin den Umgebungen zerstörten, richteten die Belagerer zu Grunde;Stürme und häufige Gefechte erfolgten. Eine Verbindung von16 Zürichern, die sich nachher auf sechzig vermehrten und denNahmen Böcke erhielten, zeigte sich eben so unternehmend alttapfer.
Meuchelmörderisch überfiel und zerstörte während dieser Be-lagerung Thomas von Falkenstein am 4 August die Stadt Bruck.Ungeachtet der verübten Gräucl bewies damahls Hüns von Rcch-berg, daß mitten in der Wuth des Parteygeistes selbst in rohenherrschsüchtigen Gemüthern Menschlichkeit Heil bringen und blei-bendes Verdienst erwerben kann. Bald drohete von Westen da«vorn Dauphin (Thronerben), nachher Ludwig Xl, angeführte großeHeer der Acmagnakcn. Die Gewaltigen der damahls benachbar-ten Deutschen Lande riefen jetzt zuerst die zügellosen Scharen derFranzosen und der sie begleitenden Engländer zu eigenem Unheilek»s Vaterland, in der Hoffnung, die Bauern (*) und Bösewich-
(*) Auch die Nappersweiler schrieben nach Zürich, als die Ber-ucr. Luzerner und Solothurner gegen Facnsburg vorrückten, sievernehmen, die Bauern riehen stark gegen Basel.