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Erster Band.
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ter (so nannte man lange schon in Wort und Schrift die ge-sammten EidSgenossen) zu demüthigen und mit ihnen zugleichalles, was empor strebte, zu schrecken. Papst Eugen IV hatte demKönige Carl VII die Bestätigung der Freyheiten der Gallikani-schen Kirche versprochen, wenn er das der Hierarchie gefährlicheConcilium zerstreue, und Carl selbst beschäftigte gerne die unge-zähmten Horden auf fremdem Boden.

Schon lagen die Werner, Solothurner und Luzerner, umden Falkensiein und seine Helfer zu strafen, vor dessen BesteFarnSburg. Auf die Nachricht von dem Vorrücken der Franzo-sen gegen Basel eilten noch Zoo Werner, nahe an Zoo andereEidSgenossen und 60 Solothurner aus dem Lager von Zürich zurUnterstützung des kleinen, bey FarnSburg versammelten Heeresherbey. 1600 Mann, unter diesen beynahe die Hälfte Berner,auch 15n Liestaller und Wallenburger, unter einem DaselschenHauptmanne, stießen an der BirS auf den vielfach überlegenenFeind. Der Sieg und eine große Leute wurden ihnen zu Theil.Ohne auf den erhaltenen Befehl und auf die große Ueberlegenheitder Feinde zu achten, gingen sie unaufhaltsam über den Fluß.Durch das grobe Geschütz und die Reiterey getrennt, thaten sieden hekbenmüthigsten Widerstand und selbst noch stürmische An»griffe. 5oo kämpften auf einer offenen Insel deS FlüßchenS,lioo von den Mauern des Gartens bey St. Jakob umgebengegen die immer erneuerten Angriffe des KriegS gewohnten Fein-des. Vergeblich waren die Bemühungen der aus der Stadt vor-rückenden Basier, sie an sich zu ziehen. Nach so Stunden dermörderischen Schlacht retteten sich nur 10 , welche beym Ueber-gange über den Fluß waren getrennnt worden, und 32 schwerVerwundete lagen auf dem Kampfplätze neben vielen Tausendenihrer gefallenen Feinde. Dieß war die Schlacht zu St. Jacobbey Basel (26 August 1444). Zeugen aus allen Völkern Euro-pa'- verbreiteten den Hcldenruhm der EidSgenossen durch die,entferntesten Gegenden, und hier wurden zuerst dem künftigenBeherrscher von Frankreich die Vortheile klar, die seine Krone