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In WalliS behauptete der Bischof den Grafentitel, doch mitKhr beschränkter Gewalt, und 1473 schloffen die Walliser mitden lv Waldstätten ein ewiges Burg - und Landrecht, welchesdie bereits bestehende Verbindung fester knüpfte. Als 1457 das^rstenbcrgifche Haus mit dem Grafen Johann zu Neuenburg^"sch, fiel das Land durch sein Testament, ungeachtet der Einwen-dung des OberlehenSherren und der Witwe, wieder an einen Ver-wandte,, von weiblicher Seite, den Markgrafen Rudolf von^aden-Hochberg, welcher mit Bern, Solotpurn und Biel diebisherig«, Verhältnisse erneuerte.
Als Haupt des Oesterreichischen Hauses und aus alter Sk-alierung war Friedrich m den EidSgenossen nicht günstig,^l« Kaiser empfand er ihre geringe Theilnahme an den ReichS-"Ugelegenheiten, ihren Mangel an Bereitwilligkeit zu Türken-^uern und auf dem Reichstage zu NegenSburg, 1471, ver-weigerte er ihnen die Bestätigung der Regalien. In der Ueber-lassuiig der Vorlande an den Herzog von Burgund glaubtenSigmunö und seine Anstifter, die volle Befriedigung ihres Aor-gegen die EidSgenossen erreicht, und in Carln, den dieEinen den Kühnen, Andere den Verwegenen nannten, einenbehülfen gegen die verhaßten Bauern gefunden zu haben. Carlsetzte als Landvogt über dieselben Petern von Hagenbach, gebür-tig von Pftrt, einen Mann von Muth, Kraft und Uebung inGeschäften, welcher, der Gunst seine« Herren gewiß, nicht nurba« strenge Negierungssystem des herrschsüchtigen GebietherS aufb'e neue Erwerbung übertrug, die an eine zwar schwache, aberwilde Regierung gewohnt war, sondern in stolzem Benehmenseine eigene Befriedigung fand und ungezügelten Leidenschaftensich ohne Scheu hingab. Bald wurden drückende DurgundischeVerwaltungsformen und Auflagen eingeführt. Durch Härte"»d ausländische Soldaten rieth er seinem Herren, den Willenöes widerspenstigen Deutschen Volkes zu brechen. Die Nachbarnhoffte er, durch Anmaßungen zu schrecken; doch lenkte er wieder*>n, wo Entschlossenheit ihm entgegen stand. So geschah eS bey
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