Band 
Erster Band.
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für diese wichtige Sache an die Spitze der eidsgenöffischen An-gesegenheiten gestellt. Auch hier überlitß man den Abschlußdem Schultheiß von Dießbach und einem demselben ergebenenAusschuffe von 22 Gliedern. In großen Krisen können Wenige,wenn sie tugendhaft, klug und unerschrocken sind, einen Frey-staat retten; fehlt ihnen aber auch nur Eine von diesen Eigen'schaften, so führen die Wenigen das Vaterland leicht an denRand des Verderbens, oder sie stürzen es in den Abgrunddesselben.

Am 2 October verpflichtete sich Bern gegen die FranzösischenAbgeordneten zu folgender Erläuterung der Dießbachischen Un-terhandlung: Der König leistet den EidSgenossen Hülfe nur >ndringenden Fällen und wenn dieselbe ausdrücklich verlangt wird-Kann der König ihnen wegen eigener Kriege nicht Hülse gegenBurgund senden, so bezahlt er vierteljährlich 20,000 Rh. G"t'den. Dagegen verspricht Lern, dem Könige, wenn er Hülstbedürfe, 6000 EidSgenossen zu liefern. Jedem derselben verheißtder König monathlich 4 ^ Gulden Sold, auch wenn er nureinen Tag dient *). Bern erhielt ein Jahrgeld von 6000,Luzern von Zooo, Zürich von 2000 Livr. Männer von Einflußempfingen entweder damahls, oder etwas später Geschenke; alleinindeß jeder der Dießbache 1000, die einzelnen Berner im G«n'zen 4645 , 11 zu Luzern 2290 Liv. erhielten, mußten sich §Vorsteher von Zürich, Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug mit1100 Liv. befriedigen; auch Solothurn und Diel nahmen anFrankreichs Geschenken Theil. Frehburg, welches ungerne sichmit Burgund cntzweytc, erklärte, eS gehe Bündnisse nur m>tden EidSgenossen ein, und liefere sein Volk nicht für Geld deinAuslande.

-) Damahls und noch lange nachher gab der eidsgenöffische Kcie'ger nicht für geringe Summen sich hin. Der Sold der Gemeinenwar verhältnißmäßig größer, als jetzt der eines Lieutenants, "N^derjenige der Offiziere stand dein der Gemeinen weit näher als je^-