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Vielfach von Carln gefährdet, hatten der junge HerzogRenat von Lothringen und die Grafen von Wurtemberg-Mum-pelgard bereits an die niedere Vereinigung sich angeschlossen. DerKaiser forderte die Eidsgenoffen gegen den Herzog von Burgundüuf. Sigmund verhieß seine Mitwirkung und Geld. Nunwurde am 26 Oetober die frühere Unterhandlung des Schult-heißen von Dießbach in die Form eines Vertrages gebracht,w'd ohne daß ein wirklicher Abschluß dieses neuen Bündnisses°^r eine Beschwörung desseben erfolgte, erließ Bern im Nah-wen der Eidsgenoffen am Dienstag vor Simon Judä i 'M dieKriegserklärung gegen den Herzog Carl, seine Beamten undverthanen, mit Beziehung auf die kaiserliche Aufforderung.Auch Sigmund und die niedere Vereinigung erklärten den Krieg.Ludwig hatte nun seinen Zweck erreicht, und mit eben so vielErstaunen als Ingrimm erblickte Carl auf dem Absagbriefe derEidsgenoffen das Siegel von Bern.
großen Kämpfe mit den benachbarten Mächten.Der Burgunder-, Schwaben- und die Lombar-dischen Kriege, bis 1522.
Durch die Kriegserklärung gegen Burgund wagten sich dieEidsgenoffen, kühner als jemahls, auf den Schauplatz der großenVielibegebenheiten außer ihren Bnndeskreis hinaus. GegenÖsterreich hatten sie im verflossenen Jahrhunderte vertheidiguugs-"'rife für ihr politisches Daseyn, im Aargauischen Kriege alsgehorsame Reichsglieder, im alte» Zürich-Kriege zuerst aus Lei-denschaft, zu eigenem Schutze, im Thnrgauiscben Kriegegegen den schwachen Sigmund, den letzten Sprößling desDesterreichiscffTyrMschen Stammes, durch Einzelne hingerissen,den nachfolgenden Fehden für die Rettung ihrer Bundes-und Schuhgenossen gestritten. Gegen Mayland reizten zuerst