2Z5
^ Jahre, in welchem er die EidSgenoffen und die niedere Ver-^nigung aufopferte und Carln den Durchzug bewilligte.
Die Grenzen des BiSthums Basel wurden von Burgundh" angegriffen und verwüstet; und auf die Anzeige, daß Carlselbst heran rücke, zogen die Berner, immer die thätigsten, mitihren westlichen Verbündeten und der niedern Vereinigung wie-der in Hochburgund. Basel hatte EidSgenoffen im Solde. ManRoberte Me. Dlamont, die stärkste Beste des Landes, ergab
nicht ohne männlichen und besonnenen Widerstand. Stadtund Schloß wurden zerstört. Grammont und Valant öffneteö" Schrecken; aber die Pest verbreitete sich, und auch dieß Mahli"g man aus der verheerten Landschaft nach Hause. Carl ero-berte inzwischen ganz Lothringen, verjagte den Herzog N-nat,und ließ nach der Eroberung von Brie, dem Vertrage zuwider,-5v EidSgenoffen aushängen.
Die Herzoginn Jolanta von Savoien, Ludwigs XI Schwe-iz war ganz Burgundisch gesinnt. Schlau suchten sie und'hr Schwager von Nomont, Bern in seinem Innern zu verun-einigen und die übrigen EidSgenoffen für Burgund zu gewinnen,^igle, wo Lombardische Söldner versammelt wurden, erobertenöie Berner mit Hülfe der unter Griers stehenden Männer vonSaanen und Oesch, und behaupteten dasselbe sowohl gegen ihreGehülfen, als gegen den Bischof von Genf, Bruder des Gra-se» von Romont, der es durch Vorspiegelungen ihnen zu ent-gehen suchte. Mit WalliS schloß Bern nun einen ewigen Bund"US Rücksicht gegen Savoien. Gereizt durch die Täuschungenund Beleidigungen des wegen seiner Verhältnisse in Bern zu-versichtlich gewordenen Grafen von Nomont und seiner Unter-thanen kündigten ihm die Berner am 14 Oktober den Krieg an,"»b entwaffneten dadurch einen Feind, der Carl« Angriff be-günstigt haben würde, unbekümmert, die Zahl ihrer Gegneröffentlich zu vermehren. Mit Bern vereinigte sich das ebenfallsbeleidigte Freyburg. Sie mahnten nur die westlichen Bundes-genossen. Ohne Gegenwehr huldigte Murten den beyden Städ-