Band 
Erster Band.
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teil. Patzern« überreichte seine Schlüssel. Schon eilten zahl-reiche andere Eidsgenossen den Vereinigten nach. Cudrefi»wurde geplündert, der Trotz des reichen Estavayer durch Er-stürmung, Raub, da« Blut der Besatzung und vieler hundertBewohner schrecklich gerochen. Jverdun zahlte eine Brandscha-tzung. Schrecken sollte nun die Unterwerfung beschleunigen-Iu Le« Clee« wurden verhaßte Gegner enthauptet, Laffara undviele andere Orte verbrannt. Ohne Widerstand ergaben ssrhnun die Städte und Ufer des Genfersees, an welchen auch d>*Banner der übrigen Eidsgenossen eintrafen. Lausanne zahlt*eine Brandschatzung, wie die Städte des Grafen. V«"Schrecken erfüllt flohen eilends die Vertheidiger des Landes-Am meisten war der Zorn der Eidsgenossen wider G*^gerichtet, wo Bernerische Abgeordnete auf der Rückkehr ausFrankreich waren beschimpft worden, und die Stadt, vomschofe bewogen, gegen die Eidsgenossen sich gerüstet hatte-Titten, Rücksicht auf die Waarenlager Deutscher Kaufleute und !eine Brandschatzung von 25 ,000 Kronen, wozu auch die K>c-chenschätze beytragen mußten, wandten das drohende Verderbenvon der Stadt ab. In nicht viel mehr als 14 Tagen warendie meisten festen Plätze des WaatlandeS erobert, und im An-fange des Novembers die Ueberwinder wieder auf dem Weg*nach der Heimath; nur zu Granson blieb eine Besatzung von5oo Mann, großen Theils Derner und Frehburger.

Noch im November brach Bischof Johann Ludwig von 'Genf mit einem zahlreichen Savoischen Heere, in welchem stehein großer Theil des Waatländischen Adels befand, in Wallisein, wo Feinde der innern Freyheit sich an ihn anschlosse»-Ein am 12 erfochtener Vortheil ließ die Savoische Macht bisSitten vordringen; aber die versammelten, Walliser, von Lee», /Solothurn und Graubündnern unterstützt, entrissen, 4ooo M«»"stark, am folgenden Tage dem dreyfach überlegenen Gegner denerrungenen Vortheil. Dreyhundert Edle und tausend Gemein*bedeckten das Schlachtfeld. Durch die Verwüstung d:L unter»