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tionslustigen. Täuschung und die Feigheit Weniger lahmten denMuth der Menge. Die Besatzung ergab sich. Als sie wehr-los da stand, drangen die Vertriebenen von Estavayer und Jver-dun, Graf Romont und Andere auf Rache und auf ein Bey-spiel, welches die EidSgenoffen schrecken sollte. Nur von Ueber-^uth und Herrscherstolz geleitet, neben welchen keine Seelcngrößebesteht, willigte Carl ein. Auch der Tapfere muß die SchuldökS Feigen tragen, wenn er auf ihn Hort. Einige Hundertewurden entkleidet und an Bäume aufgehangen, Andere an langeSeile gebunden und im See ertränkt. Die empörende Behand-^»g erhöhet« die Sündhaftigkeit, mit welcher sie in den Tod3'"gen, und diese erschütterte die staunenden Feinde.
Schon hatten die Berneir mit rührenden Worten die EidS-Zknostcn gemahnt, auch den Herzog Sigmund, die niedere Ver-einigung und nachher den König von Frankreich aufgefordert.Sie zeigten den Muth, ohne welchen kein Oberer auf seineUntergebenen sich verlassen darf. Mit mehr als 7voo Mann,^on rooo Solothurnern, Freyburgern und Bielern begleitet,banden sie bereit« im Felde. Am Tage vor und sogleich nachUebergabe des Schlosses vereinigten ungefähr eben so vieleEidSgenoffen und Angewandte sich mit ihnen. Ihr Muth er-setzte die Aögerung. Am Morgen des Z März (die Erde war'M Schnee bedeckt) machten die Banner von Bern, Schwyz,Thun und Freyburg, von zahlreichen andern Freywilligen un-terstützt, von Neuenburg her, einen Angriff auf eine Burgun-öische Abtheilung bey VaumareuS, um Carln, dessen rechter^iiigel an den See, der linke an den Jura sich lehnte, aus^ geschlossenen festen Stellung heraus zu locken. Wie bey-^uhr alle Despoten, hörte dieser gerne auf den Rath der Schmeich-i", und lieber auf Ausländer als auf diejenigen, auS derenMunde die Sache des Vaterlandes sprach. Des Schlachtgebe-thes der EidSgenoffen spotteten die Burgunder. Heftig war derSegenstoß mit den Reisigen. 50 EidSgenoffen und viele vomfeindlichen Adel waren gefallen. Bereits suchten die Burgunder