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im Februar i4!)o die IV Orte, 8ono Mann stark, heran rückten.Mutlosigkeit war an die Stelle der aufbrausenden Hitze getreuten. Sogleich unterwarfen sich die Gotterhausleute, nach ihnendie einst so trotzigen Appenzeller. Sie mußten daS Richterawtder Schirmorte anerkennen. Von allen verlassen, widerstand nochSt. Gallen eine Zeitlang, obgleich Uri, Unterwalden und Augsich mit den Schirmorten vereinigten und die Stadt von deinBelagerungsheere heftig beschossen wurde. Erobern konnten dieBelagerer dieselbe nicht; aber wie in Feindesland verfuhren siein den Umgebungen. Den Grafen von SarganS und Metschund der Stadt Lonstanz war die Vermittelung zwischen den EidS-genossen und ihrer BundeSstadt vorbehalten. Jene hoben dieBelagerung auf, und die Stadt unterwarf sich ihrem Richt«'amtc, indem sie dem Bunde mit Appenzell entsagte.
Nach dem Rechte des Eroberers handelten auch hier,im Jürichkriege, die EidSgenossen gegen ihre ewigen Verbündeten-Appenzell hatte das Rheinthal abtreten und Kosten bezahle»müssen; doch nahmen die Schirmorte die Hülfe leistenden drehLänder in die Mitherrschaft auf, welche gleichwohl die Aus-schließung vom Richteramte lange empfanden. Die Stadt muß«das Meyeramt, Obcrberg, Anweil und Steinach abtrete»,und die EidSgenossen verkauften dieselben dem Abte, welch«»die St. Galler überdieß t5,ooo, die GotteShauöleute 3»on, u»ddie, Appenzrller 4ooo Gulden erlegen mußten. Der Stadt wurdeverbothen, GotteShauslcute zu Bürgern anzunehmen; doch auchder Abt mußte dem Plane der Versetzung deS Klosters entsa-gen; dagegen behielt er seine' bisherige Landeshoheit. Var»-bühler, von der Verzeihung ausgeschlossen, nicht weil er der Hef-tigste, sondern weil sein Nahme der bedeutendeste war, sei»«Güter beraubt, starb nach sechs Jahren im Auslande, und nachvielen Jahren noch klagte vor den Reichsgerichten der ebenfallsverbannte Landammann Schwendincr von Appenzell gegen sei»Vaterland.
Jetzt noch überzeugten sich Bern und Luzern, sie stehe» i»