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Eldsge»offe„ an die Geringschätzung Frankreichs erinnerte, sah^ch von der je länger je stärker» Französischen Partey so be-^"ht, baß es mit Zürich, Freyburg und Solothurn Berath-^chlagungen pflog und den heimkehrenden Scharen bewillkommendeBothen entgegen sandte, als die erlittenen Verluste, Rückständedes Soldes und der scheußliche Anblick vieler Heimkehrendenuns Neapel, welche man gleich den Aussätzige» von der Ge-sellschaft absonderte, die Gemüther herab stimmte.
Auf der Tagsatzung zu Zürich im Anfange des Jahres 1496"schienen die Abgeordneten des Papstes, des Kaisers, des Kö-"sge« von Aragonien, der Venetianer und des HerzogS von^layland. Der Kaiser forderte mit Androhung seiner Ungnadedk" gemeinen Pfenning für die Unterhaltung des Kammergc-"chtes, die Bestreitung der Kosten der Türkenkriege, u. s. f.auch 8000 Mann. Die Gesandten versprachen größere Jahr-golder als Frankreich, erbothen sich, die Eidsgenossen zu beloh-nn , wenn sie auch nur die Ihrigen zurück berufen würden; derBaillj von Dijon vereitelte diese Versuche. Die Mehrheit der
entschuldigte sich, bath den Kaiser, die Eidsgenossen mit-hin Grrichtszwange des neuen KammergcrichteS zu verschonen.Nur Bern, Luzern, Schwyz und Obwalden erneuerten daS Ca-p'lulat mit Mayland, erhielten dagegen öffentliche und geheimeBezahlungen, und eine große Bernerische Gesandtschaft, an de-"n Spitze der Schultheiß stand, begleitete in demselben Jahre
Kaiser auf seinem Auge nach Italien, indeß zu Schwyzund Obwalden der Französische Einfluß bald wieder die Ober-hand gewann.
Immer stärker wurde die Spannung gegen den Kaiser undöas Reich. Schon waren wegen der Fortschritte des Kammer-Zerichtes gegen Schafhausen und Appenzell, und wegen derwider St. Gallen und Rothweil wirklich ausgesprochenen AchtFeindseligkeiten nahe, deren AuSbruch beynahe nur noch daslortdauernde Verhältniß der Werner gegen den Kaiser hinderte.Allein jetzt machte daü Lündniß der VII östlichen Orte mit den