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sung seiner Feder drohend zu bedenken gab, was durch diesegegen sie ausgeschrieben werden konnte, wurde keck geantwortet:„Was Hellebarden nicht vermocht hatten, werde kein Gänsikieithun;" und als der Kaiser den Jlbgeordneten, welche ihm bis Inns-bruck mit der Bitte nachfolgten, sie mit der Reich-reformationzu verschonen, erklärte, er selbst werde, wenn sie nicht gehor-chen, beym Angriffe gegen sie unter den Vordersten seyn, ant-wortete ihm der Bürgermeister Conrad Schwenk von Zürich -„Unser Volk ist so unwissend, daß ich furchte, es möchte diekaiserliche Krone selbst nicht geschont werden."
Ungeachtet im Innern des Schwäbischen Bundes Unzufrie-dene waren und Diele besorgten, dir bisherige Selbstständigkcitder Reichsglieder möchte allzu sehr beschrankt werden, vermehrtesich dennoch die Zahl der Feinde des eidSgenöffischen Bundes.Viele Herren haßten ihn von langem her. Viele Städte undUnterthanen der Fürsten beneideten seine Vorrechte, und man-chem Deutschen Manne mißfiel es, die Eidbgenossen immer un-ter den Föhnen Frankreichs, den Deutschen Kriegsscharen gegen-über, stehen zu sehe». Das Volk beschimpfte sich gegenseitigbey jedem Anlaße. Kuhstall, Kuhghyer, u. dgl. waren die TuM-nielplätze des Witzes der Gegner. „Schont meiner, liebe, frommeKuhmäuler," schrie ein im nachfolgenden Kriege aus seinemSchlupfwinkel hervor gezogener Schwabe, und betheuerte, als erwegen seiner seltsamen Bitte aufs neue bedrohet wurde, er habedie EidSgenossen nie anders nennen gehört. Ausführliche Spott-lieder vermehrten die Erbitterung.
Eine nicht unmittelbar von den EidSgenossen ausgegangeneStörung des Landfriedens erhöhete den Zorn des Kaisers, undgab seinen gegen die EidSgenossen erbitterten Nathgebern Stoffzu neuen Vorwürfen. Der in die Acht gefallene und von de»EidSgenossen beschützte Graf von SarganS hob den kaiserlichenRath Goffenbrot auf, und nicht ohne Mühe konnte der Abt vonPfäfferS ihn wieder befreyen.
Sahen der Kaiser und viele Reichsglieder die EidSgenossen