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vom Ausflüsse der Aare bis in das.Waatland überlassen; dochbald erklärte Hochburgund die Neutralität, welche eS, indeß MBeherrscher selbst gegen die EidSgenosscn zu Felde lag,beobachtete. Den Mangel au Getreide suchte man durch d>eVerrathe der einheimischen Stiste und Klöster, und durch d>eGefalle der ausländischen, denjenigen dc« Salzes durch eineUebereiukunft mit Burgund und durch Meersalz zu ersetze»,welches aber lange nicht eintraf. Auch die Appenzeller u»dSt. Galler leisteten Hülfe; nur durch Grenzbewachung der Abt-Basel, wo die Adelichen und das Domkapitel ganz dem Sch>^''bischen Bunde ergeben, die Bürger eidsgenössisch gesinnetren, behauptete seine Neutralität. Der Graf von Sulz zurich, die von Thierstein zu Solothurn verbürgert, suchten dasNähmliche; doch besetzte die letztere Stadt die Schlösser Th>"°stein und Buren bey Dorneck und ließ mit Genehmigung derTagsatzung die Anwohner sich huldigen.
Ludwig XII, welchem der auSgebrochene Krieg sowohl w"gen seiner Plane auf Mayland, als dadurch erwünscht ivar, daßder Kaiser überhaupt seine Kräfte gegen die EidSgcnossen schw^chen sollte, hatte diesen seine Freundschaft angebothen. Dennochweigerten sich Bern, Schwyz und Obwalden eine Zeit laust,an Unterhandlungen mit Frankreich Theil zu nehmen, bis dirsteigende Gefahr und die dringenden Vorstellungen der übrig"'Orte ihre besondern Rücksichten überwogen; und am 16 M»rzwurde zu Luzcrn mit Frankreich ein Bund auf zehn Jahre st-'schlössen. Der König versprach jedem Orte ein Jahrgcld vo»2000 Liv., in KriegSzeiten Hülfe oder vierteljährlich 20,000 Nh-Gulden; für den gegenwärtigen Krieg schweres Geschütz mit Be-dienung'; außerdem noch Zollbefreyungcn, und von jedemzwey Studenten in Paris zu unterhalten. Die Eidsgenossi"gestatten dem Könige, wenn er ihre Hülfe verlangt, eine An-zahl Bewaffneter, die ihnen schicklich und möglich seyn wird,um bestimmten Sold (4 Rh. Gulden monathlich) in si"'"'Kosten anzuwerben, wofern sie nicht selbst in Kriege verwies