Band 
Erster Band.
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Gulden, welche nach einigen vorhergegangenen Erörterungen, inBefolgung des Stanzer-Verkommniffes, unter die Orte nach derZahl der Mannschaft vertheilt wurden, die bey Auflegung derBrandschatzung im Dienste gestanden hatte. Die FranzösischesJahrgelder vertheilte man zu gleichen Theilen unter die Orte-Auch über das Landgericht konnten die Eidsgenossen sich nichtsogleich vertragen. Nicht nur sie, sondern auch die Zugewand-ten forderten «inen Antheil an demselben. Am Ende behieltendie vm allen Orte mit Freybucg und Solothurn das Land-gericht , indeß die Landvogkey wie bisher den ^1! östlichen Or-ten blieb.

Außer den erhaltenen Vortheilen hatte auch Klugheit denEidsgenossen die Annahme des Friedens empfehlen müssen. Un-geachtet, wie cin älterer Schriftsteller sagt, mit wenigen Aus-nahmen die Feinde keine Nacht Lebendig auf ihrem Loden zu-gebracht hatten, empfanden sie doch auf mancherley Weise dieFolgen des Krieges. Nicht nur war die Zufuhr des Getreidesund des Salzes aus Deutschen Gegenden unterblieben, sonder»auch der innere Feldbau fühlte den Mangel der Hände, welcheihm die Kriegszüge und die Bewachung der Grenze entzogen-Lern und Freyburg hatten nur ungerne an dem Kriege Theilgenommen, obgleich man auf den Lagsatzungen sie oft an dasje-nige erinnerte, was in dem Burgundischen Kriege für sie gethanworden war. Schwyz und einige andere Orte waren nicht im-mer gleich gestimmt und von Parteyen bearbeitet. Durch harteBehandlung und Mangel an KriegSzucht waren die Gegendendes Kriegsschauplatzes erschöpft und ihre Einwohner gegen dieEidsgenossen aufgebracht. Oft befanden sich die einzelnen Con-tingenre nicht vollzählig, und die Krieger, welche in den Ge-fechten beynahe immer untadelhaft aushielten, glaubten dage-gen, sobald die Gefahr eines Angriffes vorüber gegan-gen zu seyn schien, die Grenzposten willkürlich verlassen zukönnen. Sehr bedeutend waren die öffentlichen Anstrengungen,und über dreyßig Mahle versammelten sich im Lause des ga»-