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Erster Band.
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Ludwigs XI! befördert, und dieser suchte sowohl gegen die eid-genössischen Abgeordneten, als durch eine Anschrift seine Anspruch?auf Mailand zu rechtfertigen. Ungeachtet die Eidsgenoffcn nochselbst im Kriege verwickelt waren, eilten im Sommer l'<99läufer dem Konige und dem Herzoge zu; doch weit zahlreich??dem erstem, obgleich der Maylaudische Abgeordnete das G?li>nicht sparte. Au spät versuchte Ludwig Moro, durch den Sä'?'»von Milde und Rechtlichkeit sein herabgewürdigtes Volk* zu l>?-leben. Ihm blieb nur die Flucht zum Kaiser mit seinen g"^'tcten Schätzen übrig.

Ungeachtet die Ort« verbothen, dem Moro zu dienen, legt?der König, nachdem er Mayland eingenommen hatte, kei»?»besondern Werth auf ihre Gesandtschaft und auf die zugelaufe-nen Söldner, welche unzufrieden nach Hause kamen. DieseStimmung benutzte der Herzog. Mehrere Tausende versammelte»sich für ihn bey Chuc. Aber bald gelang es dem Bm'lli v°»Dison, indeß die Orte Bedingungen machen wollten, eine nochgrößere Aahl von Freywilligen für Frankreich zu erhalten.des Französischen Uebermuthes hatte das waukelmüthigeländische Volk den Herzog wieder frohlockend aufgenomme»'allein er ließ von dem heran ruckenden, weit überlegenen Fr»»-zösischen Heere zu Novara sich einschließen. Er hatte dasteramt der Eidsgeuosseu angerufen, diese einen Versuch ^Vermittelung beschlossen und die Söldner gewarnt, nicht -geg?"einander zu fechten. Die eidsgenössischen Hauptleute von behd?»Seiten traten zusammen, und am 10 April t5vO zog die 2?°satzung anS. In der Kleidung eines gemeinen Söldners sucht?»die Getreuen den Herzog in ihren Reihen zu retten; aber M?l>?als zweydeutig benahm sich ein Theil der Hauptleute, und öff?»l''lich verrieth ihn Rudolf Turmann, der in Uri sich niederge-lassen hatte. Ein Theil der herzoglichen Söldner trat in l»?Dienste der Florentiner, ein anderer in diesenigen CäsarS, ^verworfenen Sohnes Alexanders VI. Die übrigen, welchevielem Gelde zurück kehrten, empfing der zahlreiche bessere Th^